Ab jetzt heißt es recherchieren, kopieren und schreiben, schreiben, schreiben – zwei Hausarbeiten und ein Portfolio warten auf mich! Deshalb habe ich das Wochenende nochmal gut genutzt… ;-)
Am Freitagabend ging es mit Judith ins Kino; haben uns „Juno“ von Regisseur Jason Reitman im O-Ton angeschaut. Der Film war sehr unterhaltsam und überzeugte durch eine gelungene Mischung aus Ernst und Humor. Es überrascht daher keineswegs, dass „Juno“ so erfolgreich war (u.a. vier Oscar-Nominierungen). Der Soundtrack, der wunderbar zur Bilderwelt & Handlung des Films passt, ist übrigens auch ganz dufte. ;-) Erreichte Platz 1 der Billboard Charts. Vertreten sind z.B. Buddy Holly, The Kinks, The Velvet Underground, Belle & Sebastian und Sonic Youth.
Anschließend waren wir noch im Liquor Store am Ku’damm, unweit von meiner ersten Wohnung in der Nähe der Schaubühne, auf einer Party von Judiths früherem Studiengang. Dort habe ich lustigerweise den Vormieter meiner jetzigen Wohnung, der mal mit Judith studiert hatte, getroffen. Kleines Berlin!
Ja, und am Samstag sah ich dann doch tatsächlich meine Bahn-Bekanntschaft vom Donnerstag (Bild oben) wieder, die mich im Bord-Bistro des „Sprinters“ von Frankfurt nach Berlin auf ein Bier eingeladen hatte und ein verlängertes Wochenende hier verbracht hat. „Mister Becks“ und ich waren zunächst in meinem Wohnzimmer (d.h. im Tulum! ;-)) und haben bei Cocktails und mexikanischem Essen von halb neun bis Mitternacht über Gott und die Welt sinniert. Ach ja, und danach noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen… Hier ‘ne kleine Animation.
Anschließend habe ich ihn dann mit nach Kreuzberg zu Zoras WG-Party geschleppt, die zwar restlos überfüllt (wie sagte Olli so schön, „voll bis oben hin, aber für dich ist sicher noch Platz“), dennoch sehr lustig war – oder soll ich sagen „gespentisch gut“?! ;-)
… macht das derzeitige Wetter hier – endlich mal wieder Sonne! – und nicht nur das: Nach einem vollgepackten Wochenende wie dem meinen (es galt, fünf Termine unter einen Hut zu bringen) ist es auch der perfekte Wachmacher am Montagmorgen, was will man mehr?! ;-) Denn wach muss ich jetzt sein: Es ist mal wieder Semesterendspurt angesagt. In meinem Fall heißt das Referate bzw. Präsentationen vorbereiten und halten (macht bei uns in einem Englisch-Seminar sogar 50% der Abschlussnote aus, oh boy) und einen „research report“ schreiben. Diesmal keine Klausuren, zum Glück, dafür wieder ordentlich Hausarbeiten – aber eins nach dem anderen… Abgabe ist ja erst Ende April.
So, ich gehe jetzt gleich nochmal raus mit einer Freundin, in den Park nebenan, solange die Sonne noch scheint. Danach muss ich mich dann durch zwei Bücher zum Thema EU (Identitätsfragen, Staatsbürgerschaft vs. europäische Identität usw.) wälzen, alles für unsere „presentation“ in Englisch. Am Wochenende bin ich nicht dazu gekommen; allerdings haben wir uns am Sonntag in unserer Referatsgruppe getroffen und schon mal ‘ne Gliederung aufgestellt und an unserer Powerpoint Präsentation gebastelt – das ist ja auch was. ;-)
Als kleine Einstimmung auf die Berlinale war ich Samstagabend übrigens wieder im Kino. War relativ spontan, das Ganze, und auch der Film, den wir uns angesehen haben, war eine Überraschung (nicht geplant): güldene Drachen, schleimige Monster, liebreizende Damen, einen blonden, teils nackt durch die Luft wirbelnden Helden – und das alles auch noch ganz lebendig und greifbar in 3D => ja, da kann es sich nur um die neue, computeranimierte, starbesetzte (Anthony Hopkins, Angelina Jolie, John Malkovich u.a.) Film-Version des altenglischen Heldengedichts BEOWULF handeln! Wir, schick bebrillt*, haben uns jedenfalls herzhaft-köstlich amüsiert, vor allem über die ungewollte Komik des Films, in dem – Odin sei Dank – Männer noch echte Männer und Frauen noch echte Frauen sind… obwohl alle lange, blonde Zöpfe tragen. ;-)
(* Vielleicht kann ich ja mal eine deiner Aufnahmen hier veröffentlichen, Silvio.)
War nie wirklich weg, hab’ mich nur versteckt… ;-)
Nein, versteckt habe ich mich nicht, aber ich habe meinen Blog schändlich vernachlässigt in den letzten drei Wochen – das steht ohne Zweifel fest. Stattdessen habe ich die Zeit genutzt, um einige Sachen in meinem Leben zu ordnen und mich mal ein bisschen zu entspannen… und es hat mir gut getan. Ich bin tatsächlich mehr zur Ruhe gekommen und war ganz überrascht, was man mit einem sinnvollen „Zeitmanagement“ alles erreichen kann; nämlich sehr viel – zum Teil sogar mehr als zuvor – und man ist entspannter und zufriedener dabei.
Eigentlich habe ich gar nicht viel geändert, nur ein bisschen umgedacht, aber das hat bereits in kurzer Zeit eine ziemlich große Wirkung erzielt. Mein Körper hatte mir unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass man nicht immer wie eine Kerze sein kann, die an beiden Enden brennt.
Ich habe in Momenten, in denen es mir nicht so gut ging, viel Zuwendung und Liebe erfahren. Das hat sehr gut getan. Außerdem ist mir einmal mehr bewusst geworden, dass es von Stärke zeugt, auch mal Schwäche zu zeigen. Ich fühle mich besser als in den vergangenen Monaten und freue mich auf 2008!
So, das war’s erstmal für heute. Habe morgen eine Präsentation an der Uni und will nochmal meine Unterlagen durchgehen. Gestern Abend war ich übrigens in „My Blueberry Nights“ – schöner Film, ‘ne Mischung aus Lovestory und Roadmovie, melancholisch, nachdenklich, aber nicht düster, stellenweise humorvoll, stimmiger Soundtrack & ganz tolle Bilder! Fand die Kameraeinstellungen sehr gelungen. Schön auch der nordenglische Akzent des Nachtcafé-Inhabers Jeremy (gespielt von Jude Law).
So, in Kürze kommen wir zum zweiten Teil meiner Sommerreise:
Von Paris geht es nach London (das Straßenschild, das ich sinnigerweise am letzten Tag meines Paris-Trips entdeckt habe, weist schon darauf hin ;))
… und von dort aus weiter auf den englischen Straßen, äh Schienen
… nach Liverpool! – Freut euch auf schönes Bildmaterial einer tollen Woche in der nordenglischen Hafenstadt, wo der Wind pfeift und die Leute Herz und Schnauze haben; fast noch ein bisschen mehr als hier in Berlin! ;-)
Heute Abend gehe ich mich übrigens GRUSELN – um 23 Uhr im Cinemaxx am Potsdamer Platz – mit dem Film Zimmer 1408 bzw. 1408 Senator nach einer Vorlage von Stephen King. Hier der deutsche Trailer:
Sorry, Leute, bei diesem traumhaften Wetter komme ich kaum zum Schreiben, obwohl es doch mal wieder Einiges zu berichten gibt… Wo fange ich am besten an? Hmm… vielleicht der Reihe nach?! ;) Aaalso: Der letzte Freitag war mein (offiziell) letzter Praktikumstag. Wir verbrachten ihn – dem Wetter entsprechend – ganz entspannt mit einer Mischung aus Unterricht und Eisessen (siehe Fotos) – so muss es sein. ;) Da die Schüler einstimmig beschlossen, dass ich bleiben sollte, und ich die Klasse längst ins Herz geschlossen habe, werde ich sicherlich noch öfters mal vorbeischauen und, wenn ich Zeit habe, auch mit auf Ausflüge, vielleicht sogar inkl. der Klassenfahrt 2007, kommen. Mein Praktikum war auf jeden Fall sehr gelungen und eine gute, neue Erfahrung für mich, die ich nicht missen möchte. In dieser Schule und in dieser Klasse könnte ich mir ohne Zweifel vorstellen, als Lehrerin zu arbeiten. Am Nachmittag war dann mal wieder Sonnenbaden angesagt. Gemeinsam mit Yvonne und einem großen Strandtuch ;) machte ich einen Spaziergang durch den Volkspark bis zum Rathaus Schöneberg und zurück. Gegen Abend, als die Sonne weg war, wurde es doch etwas kühl, so dass wir uns bei mir mit einem heißen Tee aufwärmten und uns, bevor es wieder raus ging, noch schnell umzogen. Für die Nacht – und fürs Draußensitzen – gerüstet, machten wir uns wieder auf den Weg. Im TULUM (sehr zu empfehlen! – viele von Euch kennen’s ja schon durch mich :)) ließen wir es uns bei Cocktails und vorzüglichem mexikanischen Essen gutgehen… Anschließend noch ein nächtlicher Spaziergang um die 4 Ecken – und ein schöner Tag ging zu Ende. Der Samstag war wieder genauso sonnig, und ich war viel in Bewegung, u.a. durch’s Joggen… ;D Außerdem hab’ ich lecker gekocht – Gemüse-Nudel-Pfanne! Ich bin richtig stolz auf mich (*zwinker*), obwohl ich ja nach wie vor dem Magneten auf meiner Waschmaschine zustimmen muss: ICH KÜSSE BESSER ALS ICH KOCHE! ;) Am Sonntag dann wieder satte Sonnenverwöhnung – bei so einem Wetter im Park liegen und einfach relaxen zu können, ist purer Luxus – und abends nach ein paar Cocktails im TULUM (ja, schon wieder… ;)) dann ins Kino, genauer gesagt in das wunderbare EVA-Lichtspiele am Volkspark (http://www.eva-lichtspiele.de), ein kleines feines Uraufführungskino mit Samtsesseln und 20er-Jahre-Flair. Wir schauten uns DAS PARFUM an – und waren allesamt sehr begeistert! Ich verstehe gar nicht, warum dieser Film teilweise so durchwachsene Kritiken bekommen hat… Na ja. Eine Filmkritik von mir folgt noch!
So, und gleich geht’s nach Mitte, wo ich mich um 17 Uhr mit Julia am Reichstag treffe.
Keine Sorge, Julia, wir gehen auch sicher NICHT rein! ;)
* * *
Klasse 6B beim Eisessen
* * *
PS: Schön, dass du wieder im Lande bist, Susi! Hoffe, deinen Bronchien geht’s bald besser! Aber, wie gesagt, bei diesem Wetter dürfte das kein Thema sein… :)
Heute im Kino gesehen. Fazit: Optisch sehr schön und fantasievoll (tolle, einfallsreiche Kameraarbeit!), inhaltlich jedoch eher durchschnittlich. Trotz guter schauspielerischer Leistungen nur geringe Überzeugungskraft (Plot ist streckenweise nicht stimmig), kein Überraschungsmoment, Handlungsbogen relativ absehbar. Filmmusik und Soundtrack sind wiederum gelungen (u.a. grandiose Interpretation von Dylans The times they are a-changin)! Alles in allem: Ganz nett, wenn auch völlig anders als erwartet (Stichwort: Thriller). „Kein ‘rausgeschmissenes Geld.“