Archiv für Dies & Das

‘mobile shots’ – die Zweite; Susi und nadsab bei Markus Lanz

Ist schon ‘ne Weile her, sollte aber nicht untergehen: Am 22. Mai waren Susi und ich im Publikum der TV-Show „Das will ich wissen!“ (ZDF), moderiert von Schwiegermama-Liebling Markus Lanz. – Was wissen wir jetzt?

Das will ich wissen!

- Dass wir nach den langweilig-lehrreichen Filmchen, die quasi den Rahmen der Sendung bildeten, „genauso klug als wie zuvor“ sind.

- Dass Herr Lanz von sich und seinem Lächeln durchaus überzeugt ist (und dass Menschen, die sich ihres Charmes zu sehr bewusst sind, auf mich nicht mehr wirklich charmant wirken).

- Dass im Fernsehen fast alles gefakt wird (okay, das ist keine Überraschung) und wir z.B. dazu aufgefordert wurden, eine kleine Zeitreise in die Zukunft zu unternehmen und unser „12. Juni-Gesicht“ aufzusetzen, da die Sendung erst an diesem Datum ausgestrahlt werden sollte. Auf diese Weise können kleine Pannen, die im Laufe einer solchen Aufzeichnung entstehen, rausgeschnitten werden. Gleichzeitig wird ein gewisser Live-Charakter erzeugt und dem Fernseh-Zuschauer zeitliche Unmittelbarkeit suggeriert.

Das will ich wissen!

Markus Lanz beim Nachstellen einer Szene… nachdem die Gäste bereits verabschiedet worden waren und das Publikum sich nach mehr als drei Stunden unbequemen Sitzens sicherlich nach einer Rückenmassage sehnte.

Das will ich wissen!

Deutsche B- und C-Prominenz in der Rückansicht: Schauspielerin Anna Loos, die ich bis dato gar nicht kannte, Komiker und Sänger Mike „der Nippel’“ Krüger, Schauspielerin, Comedy-Frau (und häufiger Gast in Sendungen dieser Art) Annette Frier und, last but not least, mein ganz besonderer „Freund“ Uwe Ochsenknecht, der mir irgendwie immer schon ziemlich unsympathisch war. Während der Pausen wurden die Herrschaften, wie das so üblich ist, natürlich regelmäßig neu frisiert und abgetupft. Herr Ochsenknecht wirkte alles andere als amüsiert, als er sich in einer Haarspray-Wolke wiederfand, die er mit einer fuchtelnden Handbewegung vergeblich zu vertreiben versuchte. Dabei ist es doch von exorbitanter Wichtigkeit für die gesamte Fernsehnation, dass Frau Friers (zusammengesteckte) Frisur stets perfekt sitzt. Versteht sich doch von selbst.

Das will ich wissen!

Auch wenn sich unsere Begeisterung insgesamt in Grenzen hielt, war es doch ein interessantes gemeinsames Erlebnis, an das wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Zitat des Abends (sinngemäß): Ich habe mich in der Schule immer gefragt, wohin die Wörter verschwunden sind, die man mit dem Tintenkiller gelöscht hat. (Mike Krüger)

Kommentare (2) »

‘Relikte der Vergangenheit’, die Zweite

Nach dem kleinen Running-Gag „damals, 1985″ auf der Geburtstagsfeier gestern, hier mal wieder was aus der Kategorie „Relikte der Vergangenheit“: ein Polaroid-Foto aus meinen Kindertagen (leider weiß ich das genaue Jahr nicht – vll. 1990, 1991?). Es zeigt, dass ich mich immer schon gerne mal verkleidet habe.

Ich trage ein Charleston-Kleid und Ohrringe (Clips) – aber am schicksten finde ich doch meine Zahnlücke… ;-D

Schreibe einen Kommentar

strawberries, cherries and an angel’s kiss in spring… my summer wine is really made from all these things

nadsab

… and afterwards we drop into a quiet little place and have a drink or two, and then I go and spoil it all by saying something stupid like – I love you

nadsab

I can see it in your eyes that you despise the same old lies you heard the night before, and though it’s just a line to you, for me it’s true, it never seemed so right before

nadsab

I practice every day to find some clever lines to say, to make the meaning come through, but then I think I’ll wait until the evening gets late and I’m alone with you

nadsab

The time is right, your perfume fills my head, the stars get red and, oh, the night’s so blue, and then I go and spoil it all by saying something stupid like – I love you

©  lyrics taken from Summer Wine by Lee Hazlewood, 1967, and Somethin’ Stupid by C. Carson Parks, 1967

Schreibe einen Kommentar

Trauer-Event der Superlative

Habe eben den Fernseher eingeschaltet: ARD und ZDF übertragen die Trauerfeier für Michael Jackson live. Unabhängig von der globalen Bedeutung dieses Künstlers für die Musik und für die Menschen (und davon, dass mich persönlich der „King of Pop“ nie so wirklich erreicht hat), weiß ich nicht, was ich von einem solchen Medienspektakel halten soll. Irgendwie recht bizarr alles. Ich meine, es ist traurig, wenn eine prominente Person, die man auf Grund ihrer Musik, Kunst (etc.) geschätzt hat, verstirbt – in einigen Fällen wäre ich sogar sehr traurig (…) – aber wenn das Trauern zum öffentlichen Großereignis wird, vergleichbar mit dem Public Viewing bei der Fußball-WM, und man das Gefühl hat, dass jeder (egal, ob Fan zu Jacksons Lebzeiten oder nicht) seinen Senf dazugeben muss, finde ich das Ganze doch bedenklich. Wie auch immer; es ist – zweifelsohne – ein kollektives Erlebnis, über das sicherlich noch lange gesprochen werden wird.

Kommentare (1):

„Relikte der Vergangenheit“, die Erste

there are places I’ll remember
all my life
though some have changed
some forever, not for better
some have gone
and some remain
all these places have their moments
with lovers and friends
I still can recall…

© In My Life, Lennon/McCartney, 1965

Habe eben aus Spaß mal wieder in der „Internet Archive Wayback Machine“ gestöbert und meine alten Homepages aufgerufen bzw. das, was davon noch übrig ist. Vieles habe ich ja, inzwischen muss ich sagen: leider, gelöscht. Da wurden jede Menge Erinnerungen wach… Um diese Erinnerungen lebendig zu halten – und um einfach ein bisschen zu schmunzeln – starte ich hier mal die Rubrik „Relikte der Vergangenheit“, in der ich nach und nach Fundstücke aus meiner Vergangenheit zusammentragen werde.

Den Anfang soll dieses Foto hier machen:

Befand sich auf meiner „Come Together“-Homepage und ist ca. Ende 2002 oder Anfang 2003 in meinem alten Zimmer in Frankfurt entstanden. (Muss, wenn ich mal wieder dort bin, nochmal nachschauen.) Einiges passiert seitdem: Abi gemacht, Studium in Frankfurt begonnen, von zu Hause ausgezogen und nach Berlin gewechselt, einmal umgezogen in Berlin, verschiedene Reisen gemacht – und vor allem eine ganze Menge Erfahrungen gesammelt… Das Beste dabei ist, dass ich sagen kann: Ich würde (fast) alles nochmal genauso machen!

Schreibe einen Kommentar

Love etc.

Eigentlich wollte ich ja ganz brav und klassisch auf den ersten radio play der brandneuen Pet Shop Boys-Single LOVE ETC. kommenden Montag auf BBC2 warten, doch da der Song, der übrigens Mitte März in die Läden kommt, bereits gestern (bzw. inzwischen vorgestern) inoffiziell im Internet gelandet ist, sich binnen kürzester Zeit im Netz verbreitete und schließlich auf YouTube wiederfand und dort wie auch in Foren schon größtenteils gelobt und gefeiert wurde, stiegen meine über Wochen und Monate gewachsene Neugierde und Vorfreude ins schier Unermessliche – ja, und so bin ich schließlich der Versuchung erlegen und schwach geworden… Allerdings wollte ich LOVE ETC. nicht das erste Mal auf YouTube hören, daher habe ich mir den Song als mp3-Datei gesichert *räusper* und auf den Player gezogen. Da es schon spät war, und ich noch was für die Uni zu tun hatte, beschloss ich in weiser Voraussicht, die Hör-Premiere auf den nächsten Tag zu verlegen und somit auch die Vorfreude noch etwas zu erhalten. Freitag war es dann soweit: Gemütlich im Bett mit ‘ner Tasse English Breakfast Tea mit Milch und mächtig Herzklopfen, fast wie vor ‘nem wichtigen Date *lach*, gab ich mich dem Song mit geschlossenen Augen hin, hörte ihn in Endlosschleife – und war begeistert: Ein zugleich frisch und melancholisch klingender, intelligenter Pop-Song mit Ohrwurm-Faktor, guten Lyrics und modernen Sounds – und dazu Neil Tennants unverwechselbare Stimme. YES, it’s soo Pet Shop Boys – und das ist auch gut so. ;-) Musste ich jetzt mal erwähnen.

Ach, und damit keine falschen Schlüsse gezogen werden, von wegen Songs aus dem Netz saugen und so: Natürlich werde ich mir die Single auch kaufen. :-)

Hier zwei kleine, farblich an das Artwork des Covers zum neuen Album YES, das am 23. März erscheint, angelehnte Spielereien von mir, die eben spontan beim erneuten Hören entstanden sind:

© nadsab, 2009

© nadsab, 2009

Kommentare (3) »

Präsident Popkultur – Obama-Kult: OBAMICON.ME

Ui, ui, ui, der Hype um den – zweifelsohne sehr sympathisch wirkenden – neuen US-Präsidenten nimmt kein Ende, sondern immer groteskere Züge an: Nachdem er bereits als der „neue Messias“ gefeiert wurde [ohne Worte...] und Ikonen-Status erlangte, nimmt er seit einiger Zeit auch vermehrt Einzug in die Popkultur und die Wirren des www. Der neueste Coup ist die Website Obamaicon.Me, auf der man – yes, we can! – schwuppdiwupp zum Obama-Wahlplakat werden kann. Eure nadsab konnte nicht widerstehen und hat das auch mal ausprobiert – dabei kam u.a. das hier heraus:

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Der Name Nadja (von russ. Nadeshda) bedeutet übrigens tatsächlich Hoffnung bzw. die Hoffnungbringende.

Hoffen wir auch das Beste für Barack Obama.

Schreibe einen Kommentar

Bye-bye, 2008!

•°*”˜˜”*°•. ˜”*°•
•°*”˜ .•°*”˜˜”*°•.
˜”*°• – Guten Rutsch! …•°*”˜
.•°*”˜ .•°*”˜˜ * • “ • *
˜˜”*°•. ˜”*°•.
.•°*”˜˜”*°•. ˜”*°•

2008 ist fast rum, ich fahre gleich nach Stuttgart, um dort gemeinsam mit Susi und Alex ins Neue Jahr zu rutschen, aber vorher will ich natürlich noch schnell die Gelegenheit nutzen, euch alles Gute für 2009 zu wünschen!

* * *

Anbei noch ein Song, den ich gerade sehr oft höre und der für mich auch ein bisschen stellvertretend ist für das Jahr 2008… :-)

Pet Shop Boys – The Survivors – Bilingual (1996)

Cross a windy bridge, one winter night
Past Embankment Gardens, enter warmth and light
Face the music
(It’s never easy)
Forget the chill
Face the future
(It’s never easy)
Find the will

If life is worth living, it’s got to be done
One might be forgiven for thinking it’s a life on the run
Many roads will cross through many lives
But somehow you survive

Look around, picture what’s in store
Is this the final edit, or is the subject now a bore?
Don’t shrug your shoulders
(It’s always easy)
You can’t ignore

That life is worth living, it’s still worth a damn
One might be forgiven for thinking it’s something of a sham
Many words may make it sound contrived
But somehow we’re alive

The survivors – Our heads bowed
The survivors – At memorials for other faces in the crowd

Teachers and artists
(It’s never easy)
And Saturday girls
In suits or sequins
(It’s never easy)
Or twinsets-and-pearls

If life is worth living
It’s got to be run
As a means of giving
Not as a race to be won
Many roads will run through many lives
But somehow we’ll arrive

Many roads will run through many lives
But somewhere we’ll survive

Schreibe einen Kommentar

Fröhliche Weihnachten allerseits!

Alle Jahre wieder…

Aus meinem „alten“ Zimmer in Frankfurt am Main sende ich euch viele herzliche Weihnachtsgrüße!

Ich hoffe, ihr habt eine wunderschöne Zeit und genießt die Feiertage im Kreise lieber Menschen!

Schreibe einen Kommentar

Thank you for being a friend…

to Sue

Ein kleiner Musik-/ Video-Clip als Antwort auf die liebe Karte – und überhaupt. :-)

Schreibe einen Kommentar