Archiv für Berlin

„Heißer Herbst“ – Bildungsstreik 2009

Ich könnte ganze Bachelor-/Master-Arbeiten zu diesem Thema schreiben… – doch vorerst einfach mal ein paar aktuelle, mit der Handy-Kamera eingefangene Bildeindrücke aus meiner Uni, der Freien Universität Berlin.

… und der Streik geht weiter.

Mehr Infos auf: Bundesweiter Bildungsstreik 2009

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Berlin, Berlin, dein Herz kennt keine Mauern…

Ein paar Worte und Bilder zu einem besonderen Tag.

20 Jahre Mauerfall

Ich sehe mich ja bekanntlich – entgegen aller plakativen Patriotismus-Slogans – weder als Papst noch als Deutschland, doch die Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und die Ereignisse drumherum gehen mir seit jeher sehr nahe und sind für mich nicht nur von entscheidender weltpolitischer, sondern auch von ganz persönlicher Bedeutung.

20 Jahre Mauerfall

„Ost/West“ zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, meine Familiengeschichte und meinen Freundeskreis und findet sich auch in meinen beiden Vornamen wieder: Nadja (von Nadeshda = russ. Hoffnung) Sabrina bildet eine symbolische Brücke zwischen Ost und West und spiegelt das politische Tauwetter zur Zeit meiner Geburt im Frühling 1985 wider. Stichwort: Glasnost.

20 Jahre Mauerfall

Berlin, die Stadt, in der ich lebe, ist wie keine andere deutsche Stadt von der Teilung und Wiedervereinigung geprägt und steht heute als Mahnung und Symbol für Frieden und Freiheit. Das heutige Datum ist für mich daher zweierlei: Anlass zum Feiern und zum Nachdenken.

20 Jahre Mauerfall

20 Jahre Mauerfall

20 Jahre Mauerfall

20 Jahre Mauerfall

20 Jahre Mauerfall

20 Jahre Mauerfall

wahre Worte

20 Jahre Mauerfall

Ich bedauere häufig, dass ich im November 1989 erst viereinhalb Jahre jung war und die Bedeutung und Tragweite der politischen Ereignisse zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht einordnen konnte. Wie gerne würde ich die Zeit zurückdrehen können, um die Stimmung im Berlin der Wendezeit bewusst mitzuerleben. So bleiben vor allem Erinnerungen an Bilder im Fernsehen und an Trabis, die durch Frankfurt fuhren. Ich weiß noch, wie mein Vater zu mir sagte: „Guck mal, Nadja, das ist ein Trabi.“ Und dass er sich bei Sportveranstaltungen immer besonders freute, wenn Sportler aus dem Osten Deutschlands Medallien gewannen. (Seine Eltern, meine Großeltern, sind aus Schlesien geflohen und schließlich in Frankfurt am Main gelandet.)

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‘mobile shots’ – die Dritte; Berliner Sommer-Eindrücke… Streifzüge durch die Hauptstadt

Hier wieder mal Neues aus der Kategorie Handy-Bilder – und ich sage euch, die sind – im wahrsten Sinne des Wortes – rattenscharf, werdet ihr sehen! ;-)

Flower Power

Flower Power an der FU Berlin ;-)

Herz, Schnauze, Berlin

Berliner Plakate #1

Thank God I'm a woman

Berliner Plakate #2

sunglasses

meine Sonnenbrille

nadsab, Rock

Hierzu fällt mir ein Dialog während eines Singstar-/GuitarHero-Abends neulich ein: nadsab zu Patrick: „Ich steh’ ja nicht so auf Rock.“ Patrick: „Mehr auf Röcke.“ nadsab: „Genau.“ ;-)

nadsab, Schuhe

meine Schuhe und Susis Tasche

Bombay Restaurant Berlin

eines meiner Lieblingsrestaurants in Berlin, das BOMBAY beim Friedrichstadtpalast

Sex-Poster

Berliner Plakate #3

Teufelsberg, Berlin

Bei tropischer Hitze hatten Judith, Silvio und ich den Teufelsberg erklommen. ;-)

Rattenspaß

possierliches Tierchen, wa?!

Rattenspaß

Komm’ zu Onkel Sille! ;-)

Judith

„Rattenspaß“ im Studentenwohnheim an der Heerstraße in Charlottenburg…

Märchenbrunnen

Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain

Märchenbrunnen

Märchenbrunnen

Märchenbrunnen

Märchenbrunnen

Märchenbrunnen

Wie man sieht, gefällt mir der Märchenbrunnen… ;-)

Kanzler-U-Bahn, U55, Berlin

… aber auch die neue „Kanzler(innen)-U-Bahn“-Linie, die U55, obwohl sie im Grunde komplett unnütz ist.

Bowling

Dann war ich seit Ewigkeiten mal wieder Bowling spielen…

Bowling!

… mit Yvi, Micha und Max

Bowling

… im Kangaroo’s Land in Hohenschönhausen.

Yvi, Max

die liebe Yvi mit dem kleinen süßen Max :-)

Trattoria Totò

Ein wunderschöner Samstagabend mit Susi in Charlottenburg in der Trattoria TOTÒ. Ein paar Tische weiter saß die Schauspielerin Katy Karrenbauer, die in ihrer Rolle als lesbische Knast-Insassin Walter in der RTL-Serie „Hinter Gittern – der Frauenknast“ eine Heldin meiner Jugend war. ;-)

Susi, Totò

my dear Sue; im Hintergrund die Bleibtreustraße

Grillfleisch

Ein anderer Samstagabend. Grillen bei Yvonne und Micha. Hier kümmert sich Sven gerade um die erlegte Beute…

Hund

Nein, das sind keine Vorher-Nachher-Bilder! ;-)

nadsab, Schuh

<schon weg>

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‘two of us’ – nadsab & Jule – a summer revival

Auf die alten Zeiten, die Zukunft und die Freundschaft…

nadsab, Jule

… und auf einen wunderbaren Tag heute im Hier und Jetzt!

(Im Kopf dazu „unser Lied 2002″: TWO OF US by Lennon/McCartney, 1970)

nadsab, Jule

Two of us riding nowhere
Spending someone’s
Hard earned pay

nadsab, Jule

You and me Sunday driving
Not arriving
On our way back home

nadsab, Jule

Two of us sending postcards
Writing letters
On my wall

nadsab, Jule

You and me burning matches
Lifting latches
On our way back home

nadsab, Jule

You and I have memories
Longer than the road that stretches out ahead

nadsab, Jule

Two of us wearing raincoats
Standing so low
In the sun

nadsab, Jule

You and me chasing paper
Getting nowhere
On our way back home

nadsab, Jule

We’re on our way home
We’re on our way home
We’re going home

nadsab, Jule

Nothing’s gonna change our world… :-)

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‘mobile shots’ – die Erste; ganz viel Berlin und einmal Bielefeld…

1. Mai 2009, Kirk Royal, Kreuzberg

Bevor es mit London, den Konzerten und Aktuellem weitergeht, hier ein paar Bilder, die ich unterwegs mal mit dem Handy aufgenommen habe: spontane Schnappschüsse; Eindrücke, die ich einfangen wollte.

nadsab, Susi

Susi und ich im Mai 2009

in der Nähe vom Gendarmenmarkt

Amici am Gendarmenmarkt

Erkenntnis Frühjahr 2009: „Liebe auf den zweiten Blick“ gibt es nicht nur im Kino.

in der Nähe der Friedrichstraße

Achtung, stachelig!

Der Beweis: Bielefeld gibt es wirklich! Auf dem Weg von Essen bzw. Gütersloh zurück nach Berlin (im März 2009) konnte ich mich persönlich davon überzeugen. ;-D

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Sommer in Berlin: Chillen am Lietzensee

„Sommer in Berlin… komm, lass uns um die Häuser ziehen…“ ;-)

Lietzensee

Hier ein paar Eindrücke eines wundervollen Sommerabends am Lietzensee im schönen Charlottenburg mit Susi, Sekt, einem eisernen Adonis und guten Gesprächen über die Zukunft und die „alten Zeiten“.

Susi, nadsab

Susi, nadsab

Susi, nadsab

Lietzensee

PS: An die, die es noch nicht wissen: Vor ein paar Wochen waren wir bei Markus Lanz in der Show „Das will ich wissen“ (im Publikum ;-)). Fotos dazu folgen demnächst. Komme mit dem Bloggen mal wieder nicht hinterher…

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Pet Shop Boys im Tempodrom in Berlin

Zurück von einem wunderbaren Konzert-Abend im Tempodrom und überglücklich. Super Stimmung in der Halle, die Jungs waren sichtlich gut drauf, und zwei Stunden nach dem Konzert hat Neil Tennant noch mein Foto von unserem Treffen in Potsdam (mindflow hat berichtet) und meine Ausgabe von „Annually“ (Buch) unterschrieben. Er wirkte entspannt und gut gelaunt, hat sich das Foto genau angeschaut (Oh, look at that! :-)), mich angeschaut und dann über mir und ihm unterschrieben. Das war ein toller Moment; und dass ich diesen Moment, wie auch natürlich das gesamte Konzert, zusammen mit so lieben Leuten wie Mandy, Tina und anderen „Petheads“ aus dem Forum erleben konnte, macht das Ganze noch viel schöner. Auf mein Plakat bzw. meinen Banner hat Neil während des Konzerts übrigens mit einem „Daumen hoch“ reagiert.

(An dieser Stelle auch nochmal lieben Dank an Susi fürs Ausleihen der Digi-Cam!)

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trans europa express

Nach einem Zwischenstopp in Frankfurt am Main bei meinen Eltern bin ich seit eben wieder zurück in Berlin, wo ich am Hauptbahnhof gleich ganz lieb von Susi empfangen wurde. Haben uns dann erstmal an die Spree gesetzt, gequatscht und Holunder-Sekt getrunken. War noch angenehm warm. Jetzt male ich gleich mein Plakat fürs PSB-Konzert morgen im Tempodrom zu Ende und hüpfe dann schnell ins Bett. Will wieder früh da sein. In London hatte sich das Warten ja mehr als gelohnt.

Habe soo viel erlebt und gesehen in den letzten Tagen (mal wieder quer durch Europa und durch’n Channel Tunnel gefahren ;-)) und verdammt wenig geschlafen, trotzdem geht’s mir richtig gut. Fühle mich irgendwie erstaunlich frisch. Das Reisen bzw. Unterwegssein ist positiver Stress und macht mich – im Gegensatz zu einem Arbeitstag am Rechner – nicht wirklich müde, im Gegenteil, die Bewegung tut einfach gut. Ich freue mich schon auf morgen… und am Freitag geht’s dann nach Leipzig.

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alles neu macht der Mai

Wahnsinn, es ist schon Mai… Dieses Jahr scheint für viele Menschen, die ich kenne, ein Jahr der Veränderungen zu sein oder zu werden. Ich persönlich habe in den letzten Monaten auch einige wichtige Erfahrungen gemacht und neue Erkenntnisse gewonnen. Ich starte mit einem Gefühl von Aufbruch und Neugier in den sogenannten Wonnemonat und bin gespannt, was sich in den kommenden Wochen und Monaten noch so alles ergeben wird. Auch hier auf dem Blog wird es einige Veränderungen geben. Vielleicht geht mindflow in eine persönliche Homepage über, mal sehen.

Meinen Geburtstag, der in diesem Jahr ungünstigerweise auf einen Montag fiel, habe ich, weil ich am Tag selbst etwas machen wollte, erst im kleineren Kreise bei mir zu Hause gefeiert; abends ging es dann nach Prenzlauer Berg in die Pappelallee ins Restaurant Gallia. Da es angenehm warm war, konnten wir noch lange draußen sitzen, bis ca. halb elf. Auch wenn wegen des Wochentags – und bei einigen auch aus gesundheitlichen Gründen – leider nicht alle, die ich gerne dabei gehabt hätte, kommen konnten, war es ein gelungener Tag. Außerdem konnte ich mich diesmal, weil wir zu zehnt waren, auch allen Gästen viel mehr widmen als während der zwei größeren Parties 2007 und 2008.

Am Tag darauf war ich mit Silvio bei Judith im Studentenwohnhein auf einem kleinen Grillfest. Das Wohnheim liegt mitten im Grünen unweit vom Teufelsberg und hat quasi einen eigenen Grillplatz mit Tischen und Bänken. Sehr praktisch. So braucht man nicht in irgendeinem Park „schwarz“ zu grillen und ist ungestört.

Den „berühmt-berüchtigten“ 1. Mai habe ich mit Susi, Sora und Florence (und zwei Kumpels von ihr) in Kreuzberg verbracht… und überlebt. ;-) Da die Straßen rund um den Kotti relativ weiträumig abgesperrt waren und dadurch auch keine Busse mehr fuhren, sind wir am Nachmittag noch ein ganzes Stück durch die sonnige Stadt gelaufen, um uns dann im Kirk Royal am Landwehrkanal erstmal ein bisschen zu stärken. Anschließend ging es mitten rein ins Getümmel; das Straßenfest war in vollem Gange. Bunt und laut. Unmengen von Bierflaschen auf der Straße und ab und zu ein paar Steine. (Das ist übrigens weder zynisch gemeint noch verharmlosend, sondern vielmehr eine Beobachtung). Die Atmosphäre, diese ganz spezielle Mischung aus Party und Demo, und die Menschen dort muss man, insbesondere als Berliner, am besten mal selbst erlebt haben. Bevor es in der Nacht an einigen Ecken brenzlig wurde, haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Charlottenburg-Wilmersdorf gemacht. Hier wohne ich am liebsten, wobei ich die Vielfalt der ganzen Stadt liebe und brauche.

Der Samstag verlief zum Ausgleich etwas weniger aufregend mit einem kleinen Mädelsabend mit Susi und Florence, erst bei mir zu Hause, später noch in einer Cocktailbar mit „Sandboden“ (=> herrliche gefakte Strand-Atmosphäre *grins*) bei mir in der Nähe.

Ansonsten habe ich noch Sven getroffen (lieben Dank nochmal für das Buch und das Auswechseln der Birne im Bad! ;-), morgen Abend treffe ich Martin aus dem Pet Shop Boys-Forum, der ein paar Tage in Berlin ist, und kümmere mich darüber hinaus natürlich um den Abschluss meines Bachelor-Studiums.

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zurück in Berlin

Berlin hat mich wieder! ;-) Nachdem ich zwei schöne Wochen bei meiner Familie in Frankfurt verbracht habe, bin ich seit Mittwoch wieder in der Hauptstadt, die in den vier Jahren, die ich nun schon hier lebe, längst sowas wie ein zweites Zuhause für mich geworden ist. Aus diesem Grund – und auch, weil mich Susi so lieb am Bahnhof empfangen hat und wir anschließend gleich in meiner Stamm-Cocktailbar waren – fällt mir das Ankommen gar nicht mehr schwer; das Gefühl, sich erst wieder ein Stück weit einleben zu müssen, das ich gerade in der Anfangszeit öfters hatte, ist verschwunden. Man könnte fast sagen, dass aus dem Ankommen ein Zurückkommen geworden ist, auch wenn ich natürlich meine Eltern (und einige alte Schulfreunde) lieber hier hätte… aber das ist okay. Ich meine, wann ist schon alles optimal? Und wäre das nicht langweilig? Im Moment bewegt sich jedenfalls alles (weiterhin) in eine gute Richtung. Meinem Bachelor-Studium wird ein Master-Studium folgen, und auch privat kann ich derzeit alles andere als klagen… und wer weiß, vielleicht geht ja – darüber hinaus – auch noch der ein oder andere Wunsch in Erfüllung. Jemand sagte mal zu mir: Träume sind dazu da, um erfüllt zu werden. Das mag vielleicht platt klingen, ist aber gar nicht so doof, da es Einem bewusst macht, dass Träume nicht zwangsläufig Träume bleiben müssen, sondern sehr wohl die Möglichkeit besteht, diese in die Realität umzusetzen. Soo, jetzt aber genug geblubbert, was? Wenn ich eh keine konkreten Beispiele hier anführe… ;-) Ist einfach schwierig – in der Öffentlichkeit des www. Muss mal schauen, wie ich mindflow in Zukunft weiterführen möchte/werde.

Am Tag nach meiner Ankunft habe ich mich mit Julia getroffen und heute (Freitag) einen tollen Abend mit den (inzwischen nicht mehr ganz so-)Neu-Berlinern bei Tobi verbracht. Hat sehr viel Spaß gemacht! Bin übrigens gerade nach Hause gekommen, und weil ich, wenn ich unterwegs war, bekanntlich nie direkt ins Bett gehen kann, ist dieser Beitrag hier entstanden. Dieses Wochenende werde ich meine letzten Tage als 23-Jährige genießen… ;-)

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