Archiv für Juli, 2009

‘mobile shots’ – die Zweite; Susi und nadsab bei Markus Lanz

Ist schon ‘ne Weile her, sollte aber nicht untergehen: Am 22. Mai waren Susi und ich im Publikum der TV-Show „Das will ich wissen!“ (ZDF), moderiert von Schwiegermama-Liebling Markus Lanz. – Was wissen wir jetzt?

Das will ich wissen!

- Dass wir nach den langweilig-lehrreichen Filmchen, die quasi den Rahmen der Sendung bildeten, „genauso klug als wie zuvor“ sind.

- Dass Herr Lanz von sich und seinem Lächeln durchaus überzeugt ist (und dass Menschen, die sich ihres Charmes zu sehr bewusst sind, auf mich nicht mehr wirklich charmant wirken).

- Dass im Fernsehen fast alles gefakt wird (okay, das ist keine Überraschung) und wir z.B. dazu aufgefordert wurden, eine kleine Zeitreise in die Zukunft zu unternehmen und unser „12. Juni-Gesicht“ aufzusetzen, da die Sendung erst an diesem Datum ausgestrahlt werden sollte. Auf diese Weise können kleine Pannen, die im Laufe einer solchen Aufzeichnung entstehen, rausgeschnitten werden. Gleichzeitig wird ein gewisser Live-Charakter erzeugt und dem Fernseh-Zuschauer zeitliche Unmittelbarkeit suggeriert.

Das will ich wissen!

Markus Lanz beim Nachstellen einer Szene… nachdem die Gäste bereits verabschiedet worden waren und das Publikum sich nach mehr als drei Stunden unbequemen Sitzens sicherlich nach einer Rückenmassage sehnte.

Das will ich wissen!

Deutsche B- und C-Prominenz in der Rückansicht: Schauspielerin Anna Loos, die ich bis dato gar nicht kannte, Komiker und Sänger Mike „der Nippel’“ Krüger, Schauspielerin, Comedy-Frau (und häufiger Gast in Sendungen dieser Art) Annette Frier und, last but not least, mein ganz besonderer „Freund“ Uwe Ochsenknecht, der mir irgendwie immer schon ziemlich unsympathisch war. Während der Pausen wurden die Herrschaften, wie das so üblich ist, natürlich regelmäßig neu frisiert und abgetupft. Herr Ochsenknecht wirkte alles andere als amüsiert, als er sich in einer Haarspray-Wolke wiederfand, die er mit einer fuchtelnden Handbewegung vergeblich zu vertreiben versuchte. Dabei ist es doch von exorbitanter Wichtigkeit für die gesamte Fernsehnation, dass Frau Friers (zusammengesteckte) Frisur stets perfekt sitzt. Versteht sich doch von selbst.

Das will ich wissen!

Auch wenn sich unsere Begeisterung insgesamt in Grenzen hielt, war es doch ein interessantes gemeinsames Erlebnis, an das wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Zitat des Abends (sinngemäß): Ich habe mich in der Schule immer gefragt, wohin die Wörter verschwunden sind, die man mit dem Tintenkiller gelöscht hat. (Mike Krüger)

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‘Relikte der Vergangenheit’, die Zweite

Nach dem kleinen Running-Gag „damals, 1985″ auf der Geburtstagsfeier gestern, hier mal wieder was aus der Kategorie „Relikte der Vergangenheit“: ein Polaroid-Foto aus meinen Kindertagen (leider weiß ich das genaue Jahr nicht – vll. 1990, 1991?). Es zeigt, dass ich mich immer schon gerne mal verkleidet habe.

Ich trage ein Charleston-Kleid und Ohrringe (Clips) – aber am schicksten finde ich doch meine Zahnlücke… ;-D

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strawberries, cherries and an angel’s kiss in spring… my summer wine is really made from all these things

nadsab

… and afterwards we drop into a quiet little place and have a drink or two, and then I go and spoil it all by saying something stupid like – I love you

nadsab

I can see it in your eyes that you despise the same old lies you heard the night before, and though it’s just a line to you, for me it’s true, it never seemed so right before

nadsab

I practice every day to find some clever lines to say, to make the meaning come through, but then I think I’ll wait until the evening gets late and I’m alone with you

nadsab

The time is right, your perfume fills my head, the stars get red and, oh, the night’s so blue, and then I go and spoil it all by saying something stupid like – I love you

©  lyrics taken from Summer Wine by Lee Hazlewood, 1967, and Somethin’ Stupid by C. Carson Parks, 1967

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‘mobile shots’ – die Erste; ganz viel Berlin und einmal Bielefeld…

1. Mai 2009, Kirk Royal, Kreuzberg

Bevor es mit London, den Konzerten und Aktuellem weitergeht, hier ein paar Bilder, die ich unterwegs mal mit dem Handy aufgenommen habe: spontane Schnappschüsse; Eindrücke, die ich einfangen wollte.

nadsab, Susi

Susi und ich im Mai 2009

in der Nähe vom Gendarmenmarkt

Amici am Gendarmenmarkt

Erkenntnis Frühjahr 2009: „Liebe auf den zweiten Blick“ gibt es nicht nur im Kino.

in der Nähe der Friedrichstraße

Achtung, stachelig!

Der Beweis: Bielefeld gibt es wirklich! Auf dem Weg von Essen bzw. Gütersloh zurück nach Berlin (im März 2009) konnte ich mich persönlich davon überzeugen. ;-D

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neue Ecken entdecken

Ah, ich komme zur Zeit mit dem Bloggen kaum noch hinterher… Am Samstag war ich auf Tobis (offizieller) Einweihungsparty in Steglitz, wo dieser nicht nur als vorbildlicher Gastgeber, sondern auch als ausgezeichneter Cocktail-Mixer brillierte. War ein sehr schöner, langer Abend mit lieben Leuten! :-) Heute geht es mit Susi an die Krumme Lanke. Ich bin mal gespannt. Wir waren bisher noch nie dort gewesen, obwohl wir nur ein paar U-Bahn-Stationen entfernt studiert haben. Auch hier stimmt also mal wieder: lieber spät als nie. *lach*

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„lieber spät als nie“

Nach einer gelungenen und erfolgreichen Woche, in der ich schöne, entspannte Stunden mit Freunden verbracht habe (u.a. letzten Freitag mit Yvonne, Micha und dem kleinen Max in Prenzlauer Berg, Sonntag mit den „Neu-Berlinern“ bei Tobi mit anschließendem „Chillen“ ;-) im Stadtpark Steglitz, Donnerstagabend mit Tobi im Sagano am Olivaerplatz und zahlreichen Gesprächen, darunter ein 5-Stunden-Telefonat – ich glaube, das ist Rekord *zwinker* – mit Susi, die nach ihrem Irland-Trip wieder gut in Berlin gelandet ist) und organisatorisch viel an der Uni erledigen konnte (Besprechung des Themas meiner Abschlussarbeit mit der Professorin und jede Menge Formalitäten) feiere ich heute ein kleines Jubiläum. Am Abend des 11. Juli 2008 ist mir völlig unerwartet etwas sehr Schönes passiert, das mir im letzten Jahr viel Freude bereitet und mein Leben bereichert hat.

Es war ein Freitagabend, kurz vor meiner Klausurphase (Sommersemester 2008). Ich hatte ein entspanntes Wochenende geplant: Freitag ein gemütlicher Abend zu Hause, Samstag mit Silvio ins Liquidrom, Sonntag lernen. An besagtem Freitag blieb ich also zu Hause. Ich surfte ein bisschen im Netz, während im Hintergrund der Fernseher lief. Die „Ultimative Chartshow“ auf halber Lautstärke. Ich weiß gar nicht mehr, was genau ich mir im Netz angeschaut hatte, ich war irgendwie gedankenversunken, als ich plötzlich mir angenehm vertraute Klänge vernahm: You were always on my mind, you were always on my mindIt’s a sin! – Mit einem spontanen Lächeln drehte ich mich um und begegnete einem Pop-Duo meiner Kindheit und Jugendzeit, dessen Sound ich immer gemocht hatte. Pet Shop Boys, na klar… !

Irgendwie war ich mit einem Schlag richtig happy und hatte große Lust, die beiden – nach langer Zeit – mal wieder zu hören. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zu diesem Zeitpunkt, also Juli 2008, noch nicht einmal wusste, ob die Pet Shop Boys noch aktiv waren. Also, schnell bei Google eingegeben, und siehe da: ja! Auf YouTube gab ich dann ebenfalls „Pet Shop Boys“ ein – und entdeckte die mir vertrauten Lieder – und darüber hinaus eine Fülle an Songs, die mir bis dato noch völlig unbekannt waren. Während ich mich so durch die Videos klickte, merkte ich, wie meine Begeisterung immer größer wurde und dass an diesem Abend etwas sehr Schönes und Besonderes beginnen sollte. Ich hörte einige Songs in Endlosschleife, und beim Video zu It’s A Sin wurde mir auf einmal bewusst, dass der Sänger dieser Pet Shop Boys doch irgendwie ganz passabel aussieht… ;-) Vorher war er mir eigentlich nur als Stimme bekannt gewesen (oder kostümiert, wie z.B. im Clip zu New York City Boy, oder visuell nicht sehr präsent, wie z.B. im Clip zu Se A Vida É). Alte, schöne Erinnerungen kamen auf – und zugleich war da auch etwas vollkommen Neues. Ich hatte das Gefühl, dass ich die Pet Shop Boys, die ich eigentlich „schon immer“ kannte und mochte, nicht nur wieder-, sondern vor allem auch ganz NEU entdecken würde. Mir wurde nach und nach klar, wie sehr ich sie in all den Jahren unterschätzt bzw. auch die (Vor-)Urteile anderer Leute im Kopf gehabt hatte.

Dabei begann doch eigentlich alles bereits 1993, als Go West rauskam, und ich mich beim ersten Hören dieses Songs gleich in Neil Tennants Stimme verliebt hatte. Ich weiß noch genau, wie ich mich im zarten Alter von 8 Jahren geärgert hatte, als Stefan Raab in seiner Sendung VIVASION mal über die Jungs gelästert hatte. *schmunzel* Dass ich davon getroffen war (und mich immer noch daran erinnern kann), zeigt, dass ich sie schon damals ins Herz geschlossen hatte. Drei Jahre später, im Sommer 1996, war ich von Se A Vida É begeistert gewesen. Ich meine, dass ich mir damals die Maxi-CD kaufen wollte, sie aber nicht gefunden hatte (war wahrscheinlich noch vor der Veröffentlichung gewesen). Einige Jahre später stand ich dann wieder im Media Markt und wollte mir ein BEST OF-Album der beiden holen, um sie besser kennenzulernen. Leider war zu diesem Zeitpunkt – irgendwann zwischen den Alben Nightlife (1999) und Release (2002) – die CD Pop Art – The Hits noch nicht draußen gewesen, und so stand ich da, längere Zeit, schaute mir die Alben an – ich weiß lustigerweise noch ganz genau, welche ich in der Hand hatte, und wie ich mich wunderte, warum auf diesem bunten Album mit dem ungewöhnlichen Namen Introspective nur sechs Lieder drauf waren ;-) – und entschied mich dann doch gegen einen Kauf, was ich inzwischen natürlich bereue. LEIDER hatte ich sie danach wieder aus den Augen verloren – bis zum besagten 11. Juli 2008.

Seitdem habe ich mich, wie allgemein bekannt sein dürfte, recht intensiv (exzessiv? ;-)) mit ihnen beschäftigt und unheimlich viel „nachgeholt“, so dass ich heute sagen kann: lieber spät als nie (= kleiner Trost). Ich bin unheimlich froh, sie für mich als Gesamtkunstwerk entdeckt zu haben. Was genau sie für mich ausmachen, werde ich bei Gelegenheit mal genauer beschreiben. Dass ich sie inzwischen sogar persönlich treffen und bisher dreimal live im Konzert erleben konnte, hätte ich mir im letzten Jahr jedenfalls noch gar nicht träumen lassen.

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Trauer-Event der Superlative

Habe eben den Fernseher eingeschaltet: ARD und ZDF übertragen die Trauerfeier für Michael Jackson live. Unabhängig von der globalen Bedeutung dieses Künstlers für die Musik und für die Menschen (und davon, dass mich persönlich der „King of Pop“ nie so wirklich erreicht hat), weiß ich nicht, was ich von einem solchen Medienspektakel halten soll. Irgendwie recht bizarr alles. Ich meine, es ist traurig, wenn eine prominente Person, die man auf Grund ihrer Musik, Kunst (etc.) geschätzt hat, verstirbt – in einigen Fällen wäre ich sogar sehr traurig (…) – aber wenn das Trauern zum öffentlichen Großereignis wird, vergleichbar mit dem Public Viewing bei der Fußball-WM, und man das Gefühl hat, dass jeder (egal, ob Fan zu Jacksons Lebzeiten oder nicht) seinen Senf dazugeben muss, finde ich das Ganze doch bedenklich. Wie auch immer; es ist – zweifelsohne – ein kollektives Erlebnis, über das sicherlich noch lange gesprochen werden wird.

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Sommer in Berlin: Chillen am Lietzensee

„Sommer in Berlin… komm, lass uns um die Häuser ziehen…“ ;-)

Lietzensee

Hier ein paar Eindrücke eines wundervollen Sommerabends am Lietzensee im schönen Charlottenburg mit Susi, Sekt, einem eisernen Adonis und guten Gesprächen über die Zukunft und die „alten Zeiten“.

Susi, nadsab

Susi, nadsab

Susi, nadsab

Lietzensee

PS: An die, die es noch nicht wissen: Vor ein paar Wochen waren wir bei Markus Lanz in der Show „Das will ich wissen“ (im Publikum ;-)). Fotos dazu folgen demnächst. Komme mit dem Bloggen mal wieder nicht hinterher…

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