alles neu macht der Mai

Wahnsinn, es ist schon Mai… Dieses Jahr scheint für viele Menschen, die ich kenne, ein Jahr der Veränderungen zu sein oder zu werden. Ich persönlich habe in den letzten Monaten auch einige wichtige Erfahrungen gemacht und neue Erkenntnisse gewonnen. Ich starte mit einem Gefühl von Aufbruch und Neugier in den sogenannten Wonnemonat und bin gespannt, was sich in den kommenden Wochen und Monaten noch so alles ergeben wird. Auch hier auf dem Blog wird es einige Veränderungen geben. Vielleicht geht mindflow in eine persönliche Homepage über, mal sehen.

Meinen Geburtstag, der in diesem Jahr ungünstigerweise auf einen Montag fiel, habe ich, weil ich am Tag selbst etwas machen wollte, erst im kleineren Kreise bei mir zu Hause gefeiert; abends ging es dann nach Prenzlauer Berg in die Pappelallee ins Restaurant Gallia. Da es angenehm warm war, konnten wir noch lange draußen sitzen, bis ca. halb elf. Auch wenn wegen des Wochentags – und bei einigen auch aus gesundheitlichen Gründen – leider nicht alle, die ich gerne dabei gehabt hätte, kommen konnten, war es ein gelungener Tag. Außerdem konnte ich mich diesmal, weil wir zu zehnt waren, auch allen Gästen viel mehr widmen als während der zwei größeren Parties 2007 und 2008.

Am Tag darauf war ich mit Silvio bei Judith im Studentenwohnhein auf einem kleinen Grillfest. Das Wohnheim liegt mitten im Grünen unweit vom Teufelsberg und hat quasi einen eigenen Grillplatz mit Tischen und Bänken. Sehr praktisch. So braucht man nicht in irgendeinem Park „schwarz“ zu grillen und ist ungestört.

Den „berühmt-berüchtigten“ 1. Mai habe ich mit Susi, Sora und Florence (und zwei Kumpels von ihr) in Kreuzberg verbracht… und überlebt. ;-) Da die Straßen rund um den Kotti relativ weiträumig abgesperrt waren und dadurch auch keine Busse mehr fuhren, sind wir am Nachmittag noch ein ganzes Stück durch die sonnige Stadt gelaufen, um uns dann im Kirk Royal am Landwehrkanal erstmal ein bisschen zu stärken. Anschließend ging es mitten rein ins Getümmel; das Straßenfest war in vollem Gange. Bunt und laut. Unmengen von Bierflaschen auf der Straße und ab und zu ein paar Steine. (Das ist übrigens weder zynisch gemeint noch verharmlosend, sondern vielmehr eine Beobachtung). Die Atmosphäre, diese ganz spezielle Mischung aus Party und Demo, und die Menschen dort muss man, insbesondere als Berliner, am besten mal selbst erlebt haben. Bevor es in der Nacht an einigen Ecken brenzlig wurde, haben wir uns wieder auf den Weg Richtung Charlottenburg-Wilmersdorf gemacht. Hier wohne ich am liebsten, wobei ich die Vielfalt der ganzen Stadt liebe und brauche.

Der Samstag verlief zum Ausgleich etwas weniger aufregend mit einem kleinen Mädelsabend mit Susi und Florence, erst bei mir zu Hause, später noch in einer Cocktailbar mit „Sandboden“ (=> herrliche gefakte Strand-Atmosphäre *grins*) bei mir in der Nähe.

Ansonsten habe ich noch Sven getroffen (lieben Dank nochmal für das Buch und das Auswechseln der Birne im Bad! ;-), morgen Abend treffe ich Martin aus dem Pet Shop Boys-Forum, der ein paar Tage in Berlin ist, und kümmere mich darüber hinaus natürlich um den Abschluss meines Bachelor-Studiums.

Sags in Deinen Worten.