there are places I’ll remember
all my life
though some have changed
some forever, not for better
some have gone
and some remain
all these places have their moments
with lovers and friends
I still can recall…
Habe eben aus Spaß mal wieder in der „Internet Archive Wayback Machine“ gestöbert und meine alten Homepages aufgerufen bzw. das, was davon noch übrig ist. Vieles habe ich ja, inzwischen muss ich sagen: leider, gelöscht. Da wurden jede Menge Erinnerungen wach… Um diese Erinnerungen lebendig zu halten – und um einfach ein bisschen zu schmunzeln – starte ich hier mal die Rubrik „Relikte der Vergangenheit“, in der ich nach und nach Fundstücke aus meiner Vergangenheit zusammentragen werde.
Den Anfang soll dieses Foto hier machen:
Befand sich auf meiner „Come Together“-Homepage und ist ca. Ende 2002 oder Anfang 2003 in meinem alten Zimmer in Frankfurt entstanden. (Muss, wenn ich mal wieder dort bin, nochmal nachschauen.) Einiges passiert seitdem: Abi gemacht, Studium in Frankfurt begonnen, von zu Hause ausgezogen und nach Berlin gewechselt, einmal umgezogen in Berlin, verschiedene Reisen gemacht – und vor allem eine ganze Menge Erfahrungen gesammelt… Das Beste dabei ist, dass ich sagen kann: Ich würde (fast) alles nochmal genauso machen!
Komme gerade von Susis Geburtstagsfeier – und da ich nach Parties bekanntlich nie direkt ins Bett gehen kann, schreibe ich einfach mal einen kleinen Blog-Eintrag. Der Titel bezieht sich übrigens auf den Winter 2009, der es (endlich mal wieder!) verdient hat, auch als solcher bezeichnet zu werden. Schnee in der Stadt, Ende Februar – herrlich! Weniger herrlich war allerdings mein Schuhwerk: Nachdem ich eigentlich angenommen hatte, dass der Schnee, der hier seit einer Woche liegt, allmählich tauen würde, ging ich mit normalen Lederstiefeln anstelle von Schneeschuhen aus dem Haus, was auf dem Hinweg auch kein Problem darstellte. Auf dem Rückweg staunten wir beim Verlassen der Haustür allerdings nicht schlecht über den hohen Neuschnee – und veranstalteten spontan eine Schneeballschlacht (so viel Spaß muss sein…). Glücklicherweise wurde ich den Großteil der nicht gerade kurzen Strecke von Lichtenberg nach Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Auto mitgenommen, so dass ich nur auf den letzten Metern ein wenig schlittern durfte. Ist aber alles heile geblieben. ;-)
Einziges Ärgernis an diesem gelungenen Tag waren die sch… Neo-Nazis in der U5 vom Alex bis Lichtenberg. Schande für Berlin. Diesem unglückseligen Thema – bzw. allgemein der Frage: „Wie tolerant ist Berlin wirklich?“, u.a. angeregt durch das aktuelle Titel-Thema der zitty: „Sei anders. Sei Opfer?“ sowie Erfahrungen aus meinem eigenen Umfeld, die zum Glück nicht mich direkt, wohl aber Bekannte von mir betreffen – möchte ich demnächst einmal in einem Beitrag nachgehen. Aber jetzt gehe ich erstmal ins Bett…
Lag es an der Whiskey Cola zu später Stunde im Limerick oder an den vielen Gedanken, die zur Zeit wie immer in meinem Kopf herumspuken, dass ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht schlafen konnte? ;-) Hmm. Jedenfalls habe ich die Zeit produktiv genutzt und mal wieder was geschrieben. Der Text ist sehr schnell und spontan in den frühen Morgenstunden entstanden. Vielleicht werde ich ihn nochmal ändern, aber wahrscheinlich werde ich ihn so lassen – als kleine Momentaufnahme. Habe lustigerweise sogar die nächtliche Bombenevakuierung und den Brand vor meinem Fenster letzten Juli darin verarbeitet. Dennoch sind die Zeilen, die stellenweise vielleicht sehr direkt und autobiografisch erscheinen, in erster Linie im übertragenen Sinne zu verstehen: Es geht hauptsächlich darum, dass bestimmte Ereignisse manchmal allgemeine Veränderungen unterstützen bzw. auslösen können, wenn die Zeit dafür reif ist.
Finally
when I was about to fall
into a summer’s disaster
desperate and desolate
driven out of my home
facing fires on the street
and a war within myself
you suddenly came
as if you’d been sent
an old confidant
from way back then
when I was young
and life was much more simple
fond memories popped up
I didn’t realise what was going on
I was kept in a prison
of thinking and feeling
the strangest things
I could not escape
but I was able to let you in at last
I let it happen – and you stayed
and caught me from falling
bewitched me with your eyes
soothed me with your voice
and freed me with your words
a very release
I was actually pleased
to find myself expressed
like never before
you, so gentle and clever,
both new and familiar,
opened the door for a change
from frustration to confidence
back to enthusiasm and hope
no more false agreements
out of silly convenience
just the people and things that I love
…
and while some folks may loathe you
I will continue to love you
for all you’ve given me
Eigentlich wollte ich ja ganz brav und klassisch auf den ersten radio play der brandneuen Pet Shop Boys-Single LOVE ETC. kommenden Montag auf BBC2 warten, doch da der Song, der übrigens Mitte März in die Läden kommt, bereits gestern (bzw. inzwischen vorgestern) inoffiziell im Internet gelandet ist, sich binnen kürzester Zeit im Netz verbreitete und schließlich auf YouTube wiederfand und dort wie auch in Foren schon größtenteils gelobt und gefeiert wurde, stiegen meine über Wochen und Monate gewachsene Neugierde und Vorfreude ins schier Unermessliche – ja, und so bin ich schließlich der Versuchung erlegen und schwach geworden… Allerdings wollte ich LOVE ETC. nicht das erste Mal auf YouTube hören, daher habe ich mir den Song als mp3-Datei gesichert *räusper* und auf den Player gezogen. Da es schon spät war, und ich noch was für die Uni zu tun hatte, beschloss ich in weiser Voraussicht, die Hör-Premiere auf den nächsten Tag zu verlegen und somit auch die Vorfreude noch etwas zu erhalten. Freitag war es dann soweit: Gemütlich im Bett mit ‘ner Tasse English Breakfast Tea mit Milch und mächtig Herzklopfen, fast wie vor ‘nem wichtigen Date *lach*, gab ich mich dem Song mit geschlossenen Augen hin, hörte ihn in Endlosschleife – und war begeistert: Ein zugleich frisch und melancholisch klingender, intelligenter Pop-Song mit Ohrwurm-Faktor, guten Lyrics und modernen Sounds – und dazu Neil Tennants unverwechselbare Stimme. YES, it’s soo Pet Shop Boys – und das ist auch gut so. ;-) Musste ich jetzt mal erwähnen.
Ach, und damit keine falschen Schlüsse gezogen werden, von wegen Songs aus dem Netz saugen und so: Natürlich werde ich mir die Single auch kaufen. :-)
Hier zwei kleine, farblich an das Artwork des Covers zum neuen AlbumYES, das am 23. März erscheint, angelehnte Spielereien von mir, die eben spontan beim erneuten Hören entstanden sind:
Als ich mit 16 mal in einen Typen aus meiner Schule verknallt war, der irgendwie „recht kurios“ war, gab es einen Song, den ich oft gehört hatte, weil er die Zustände, die „ups and downs“, in denen ich mich befand, auf ganz witzige Art und Weise widergegeben hatte und weil er – wie die ganze „Beziehung“ an sich – eh nicht so furchtbar Ernst zu nehmen war: „Herz ist Trumpf“ von Trio. Vor allem der Refrain hatte es mir angetan: „Dann rufst du an, dann rufst du an, und ich fange an, zu träumen, sowas darf man nicht versäumen, Herz ist Trumpf; dann rufst du an, dann rufst du an, und ich fange an, zu schweben, ist das schön, das zu erleben, Herz ist Trumpf; (…) du rufst nicht an, du rufst nicht an, und ich bleib am Boden kleben, es hat sich ausgeschwebt mit schweben, Herz ist Trumpf“. Ja, und genau diesen Song hab’ ich letzten Sonntag rein zufällig wiederentdeckt – und zwar auf Englisch!! – ZUM KUGELN… ;-D
Ui, ui, ui, der Hype um den – zweifelsohne sehr sympathisch wirkenden – neuen US-Präsidenten nimmt kein Ende, sondern immer groteskere Züge an: Nachdem er bereits als der „neue Messias“ gefeiert wurde [ohne Worte...] und Ikonen-Status erlangte, nimmt er seit einiger Zeit auch vermehrt Einzug in die Popkultur und die Wirren des www. Der neueste Coup ist die Website Obamaicon.Me, auf der man – yes, we can! – schwuppdiwupp zum Obama-Wahlplakat werden kann. Eure nadsab konnte nicht widerstehen und hat das auch mal ausprobiert – dabei kam u.a. das hier heraus:
Die Hoffnung stirbt zuletzt: Der Name Nadja (von russ. Nadeshda) bedeutet übrigens tatsächlich Hoffnung bzw. die Hoffnungbringende.