Archiv für Oktober, 2008

Umbruchzeit / Festival of Lights – Feuerwerk!

Ich habe mich getrennt. Letzten Donnerstag. Von mehr als 10cm Haaren. Es hatte zunächst Überwindung gekostet, aber mit jedem Schnitt habe ich mich wohler gefühlt. Es passt irgendwie – auch zu den ganzen Veränderungen, die im Moment um mich herum passieren. Nie hat sich gleichzeitig so viel verändert. Freunde von mir haben ihr Studium abgeschlossen (oder sind gerade dabei – so wie ich) und Berlin, zeitweise oder dauerhaft, verlassen. Andere planen Familie. Irgendwie stehen alle vor privaten Umbrüchen. Oft merkt man erst hinterher, wie gut doch alles war… Schon komisch, das Ganze.

Hier ein paar aktuelle Bilder. Einige werden sich noch an die Kulisse erinnern.

* * *

Am Samstag habe ich mit Siegbert einen kleinen Stadtspaziergang durch das „illuminierte“, herbstlich kühle Berlin gemacht. Am Neptunbrunnen, mit Blick auf den Fernsehturm, haben wir uns das Abschlussfeuerwerk des Festival of Lights angesehen und anschließend die vom Fotografieren fast steif gefrorenen Finger an einem Glas heißer Milch mit Amaretto im Peretti aufgewärmt.

Hier ein paar Impressionen vom Feuerwerk (leider ohne Stativ aufgenommen – muss mir unbedingt eins zulegen).

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Blog-intern: „Gesucht, gefunden?“ #1

Was hatten wir damals, in grauer Prä-Internet-Vorzeit, bloß gemacht, als es noch kein Google gab, das – scheinbar „allwissend“ – für alle wichtigen und unwichtigen Fragen des Lebens eine Antwort (oder sowas Ähnliches) parat hat? Wie hatten wir das nur ausgehalten? Oder hatten wir vielleicht schlichtweg weniger Fragen? Hmm. Wie dem auch sei… mindflow gibt es ja nun schon ein Weilchen – und seitdem stoßen in den Weiten des World-Wide-Wirrwarr surfende Menschen über Suchmaschinen tagtäglich auf diese Seite. Oft kriegen sie die Infos, nach denen sie suchen, immer wieder suchen sie auch nach mir (und finden  zumindest einen Teil von mir…), in einigen Fällen sind die Suchbegriffe witzig, kurious, manchmal leider auch abschreckend und in anderen Fällen wiederum ein bisschen, ähm, unsinnig… aber seht selbst: Hier ist „gesucht, gefunden?“ – die Erste – mit einer kleinen Auswahl an Suchanfragen, durch die Leute hier gelandet sind, und weil’s so viel Spaß macht, gibt’s gleich noch ein paar Antworten dazu.

Voilà!

1. straßencafé, ein bisschen träumen - Oh ja, das ist immer wieder schön, vor allem im Sommer.

2. Wo bekomme ich guten Absinth? - Ah, jemand mit Geschmack, hehe. Besuch’ doch mal den Druiden

3. Säugling mit Brille – Näh, dat arme Baby!

4. schweben Yoga – Hmm, vielleicht mit Absinth?

5. Gibt es nun Feen oder nicht? – Siehe oben. ;-)

6. berlin, du bist so wunderbar, berlin – Stimmt.

7. du bist so wunderbar außergewöhnlich – Dankeschön. ;-)

8. großstadtleben vorteil nachteil – Kommt auf die jeweilige Person und Stadt an. Für mich in Berlin überwiegen die Vorteile.

9. neue brille, sehr ungewohnt – Das ist in der Tat so.

10. mein leben hat keinen rhythmus - Meins oft auch nicht…

11. spree 20er jahre – Das waren noch Zeiten!

12. nasse hose – Äh, ja. Dann zieh dir mal schnell ‘ne trockene an.

13. was ist ein chemischer langzeitzünder? – Nichts Gutes!

14. eigene bar wohnung tresen – Hätte ich auch gerne.

15. musik der 80er jahre – Find ick jut.

16. wildschweine, wannsee – Uhh, ganz blutrünstige Viecher. Habe ich leider auch schon Bekanntschaft mit gemacht. Zügig, aber leise (!) Richtung Zivilisation flüchten!

17. Wo ist der versteckt? - Hmm, keine Ahnung. Vielleicht vom Wildschwein gefressen?

18. neugierige frau nackt – Soll vorkommen.

19. ein schelm, wer böses dabei denkt – Genau!

20. Alles – Gleich so viel?

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from King’s Cross to West End

Es gibt Lieder und Liedtexte, die gehen einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf (vielleicht weil sie so wunderbar Stimmungen ausdrücken können?). Diesen Monat sind das bei mir u.a. „King’s Cross“…

… hier in einer Live-Version (mit Ausschnitten aus dem Videoclip zum Song)

… und „West End Girls“ (dazu will ich demnächst mal ein Video basteln) von den Pet Shop Boys.

Aktuelle Stimmungs- und Testberichte (u.a. über das Centrovital bzw. die dortige Thermen- und Saunalandschaft) und Fotos vom diesjährigen Festival of Lights folgen…

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Sonne + Regen = Regenbogen

Der Himmel über Berlin ist bunt… ;-)

Dieses immer wieder schön anzusehende Naturschauspiel zeigte sich mir am Samstag während des nervenaufreibenden Endspurts meines zähen Schreib-Marathons, als nach stundenlangem Dauerregen plötzlich die Sonne rauskaum.

Die Erleichterung bei der Abgabe heute war riesengroß und selbst mit dem berühmten „Topf voll Gold“, der ja bekanntlich am Ende des Regenbogens versteckt ist, nicht aufzuwiegen. Hmm, wobei ein solcher in Anbetracht der derzeitigen Weltwirtschaftslage… – ach, lassen wir das. ;-)

Jetzt kann ich jedenfalls endlich ein bisschen durchatmen – bevor es dann in den nächsten Wochen mit den beiden letzten (!) Hausarbeiten meines Studiums weitergeht – und endlich auch wieder mehr Termine und Verabredungen wahrnehmen. Ein Jammer, was ich alles absagen musste…

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