Archiv für März, 2008

Bahn-Bekanntschaften und Spuk-Spökes

Ab jetzt heißt es recherchieren, kopieren und schreiben, schreiben, schreiben – zwei Hausarbeiten und ein Portfolio warten auf mich! Deshalb habe ich das Wochenende nochmal gut genutzt… ;-)

Am Freitagabend ging es mit Judith ins Kino; haben uns „Juno“ von Regisseur Jason Reitman im O-Ton angeschaut. Der Film war sehr unterhaltsam und überzeugte durch eine gelungene Mischung aus Ernst und Humor. Es überrascht daher keineswegs, dass „Juno“ so erfolgreich war (u.a. vier Oscar-Nominierungen). Der Soundtrack, der wunderbar zur Bilderwelt & Handlung des Films passt, ist übrigens auch ganz dufte. ;-) Erreichte Platz 1 der Billboard Charts. Vertreten sind z.B. Buddy Holly, The Kinks, The Velvet Underground, Belle & Sebastian und Sonic Youth.

Anschließend waren wir noch im Liquor Store am Ku’damm, unweit von meiner ersten Wohnung in der Nähe der Schaubühne, auf einer Party von Judiths früherem Studiengang. Dort habe ich lustigerweise den Vormieter meiner jetzigen Wohnung, der mal mit Judith studiert hatte, getroffen. Kleines Berlin!

Ja, und am Samstag sah ich dann doch tatsächlich meine Bahn-Bekanntschaft vom Donnerstag (Bild oben) wieder, die mich im Bord-Bistro des „Sprinters“ von Frankfurt nach Berlin auf ein Bier eingeladen hatte und ein verlängertes Wochenende hier verbracht hat. „Mister Becks“ und ich waren zunächst in meinem Wohnzimmer (d.h. im Tulum! ;-)) und haben bei Cocktails und mexikanischem Essen von halb neun bis Mitternacht über Gott und die Welt sinniert. Ach ja, und danach noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen… Hier ‘ne kleine Animation.

Anschließend habe ich ihn dann mit nach Kreuzberg zu Zoras WG-Party geschleppt, die zwar restlos überfüllt (wie sagte Olli so schön, „voll bis oben hin, aber für dich ist sicher noch Platz“), dennoch sehr lustig war – oder soll ich sagen „gespentisch gut“?! ;-)

Spuk-Spökes mit Laura

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Reise in die Vergangenheit

Hallo zusammen, bin wieder in Berlin! Habe trotz des bescheidenen Wetters eine tolle Woche bei meiner „Family“ verbracht. Eine Reise nach Frankfurt ist für mich auch immer ein bisschen eine Reise in die Vergangenheit. Während es draußen stürmte und schneite (wer hatte da Weihnachten und Ostern vertauscht?! ;-)), haben wir einfach mal die Zeit zurückgedreht und sind in die 80er und 90er gereist… Hier ein paar Eindrücke! (Demnächst noch mehr + eine Fotoreihe vom Museum für Moderne Kunst in FFM.)

klein NadSab und Mama :-)

„Wer filmt mich denn da?“ ;-)

an der Düssel, 1987

erste Kameraerfahrungen… ;-)

Ferien im Vogelsberg

Sommer 1993

(Bin überrascht über die gute Bildqualität; habe nämlich alles vom laufenden Fernseher abfotografiert. :-))

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neue Brillen, alte Freunde, Kreuzberger Nächte…

Hallo miteinander! Da ich zur Zeit bei meiner Familie weile, gibt’s nicht viel Text, dafür ein paar Bild-Eindrücke der letzten Tage…

Premiere bei Susis Einweihungsfeier in Lichtenberg:

Neue Wohnung, neue Brille. Da hab’ ich meine dann auch gleich mal aufgesetzt. ;-) Ist eines der ersten Bilder von mir und meiner „Ray“.

gute Gastgeber & ein tolles Paar: Sue und Alex

Matthias und ich

Kreuzberg bei Nacht: Blick auf das Kirk Royal Normal ;-) am Paul-Lincke-Ufer

heißer Tee gegen eisige Temperaturen: Seemann Silvio ;-)

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Hauptstadtgeschichten / I can see clearly now…

1. Letzten Freitag in der Ring-Bahn (seit dem Streik mein zweites Wohnzimmer) gegen 1 Uhr nachts, irgendwo zwischen Wedding und Charlottenburg: Nach einer kleinen Cocktail-Tour in der Schönhauserallee mit Yvonne und Micha (Druide & Yuuka, mal wieder) bin ich auf dem Weg nach Hause. Ein mir flüchtig bekannter Mit-Student begegnet mir. Wir grübeln und überlegen, woher wir uns kennen, reden ein paar Worte – dann muss er aussteigen. Ohne seinen Namen und Wohnort zu wissen, sage ich zur Verabschiedung sowas wie „Bis bald mal wieder!“

Am nächsten Tag, Samstag, gegen 17 Uhr, unweit vom Schloss Charlottenburg: Mit einem Blümchen in der Hand bin ich auf dem Weg zu Rasiye, die mich und Romi zum Essen erwartet. Was geschieht? Der selbe junge Mann begegnet mir wieder! Wir gucken uns überrascht an und sagen mit einem Kopfschütteln gleichzeitig: „Das gibt’s doch nicht!“ Lachend und leicht irritiert knüpfen wir an das Gespräch vom Vortag an – und wundern uns über das große, kleine Berlin…

Was für ein filmreifer Zufall! ;-)

2. Wenig später bei Rasiye, die uns als Super-Gastgeberin mit allerlei Köstlichkeiten der türkischen Küche verwöhnt, werden wir dann Zeugen einer interessanten und zugleich recht amüsanten Abstraktionsleistung von Romis kleinem Säugling: Aufmerksam und konzentriert widmet dieser sich meiner Brust, bis er plötzlich zu quengeln anfängt und Romi mich aufklärt: „Er hat Durst!“ Zu dumm, dass nicht alle dieser weiblichen Wesen immer Milch geben, was?! *lach*

War auf jeden Fall ein toller Nachmittag/Abend in sehr netter Gesellschaft!

3. Die Geheimtipps sind die besten (bis sie bekannt werden): Das „Grad Celsius“ in Prenzlauer Berg (Greifswalderstr. 215, Ecke Danziger), in dem ich gestern Nacht mit Yvonne war, ist ein solcher Geheimtipp: Die kleine Wohlfühlkneipe mit den freundlichen Preisen fungiert zugleich als Kino (gestern lief Deep Blue – und wären da nicht die betüdelten, lautstarken Engländer gewesen, hätten wir sogar ein bisschen entspannen können ;-)), Internet-Café und Waschsalon.

Sowas gibt’s wohl nur hier in Berlin!

4. Heute habe ich mich mit einem schönen schwarzen Bikini und Badeschlappen fürs Liquidrom am Sonntag eingedeckt und meine neue „Ray Ban“ beim Optiker abgeholt. Dank Julias sorgsamer und kompetenter Stilberatung ist das Ding ein Volltreffer, auch wenn ich es noch nicht Brille nennen mag. *lach* Nach außen hin fällt es kaum auf (rahmenlos und extra dünne, voll entspiegelte Kunststoffgläser), doch für mich persönlich ist es noch sehr ungewohnt… Alle sehen plötzlich viel älter und faltiger aus – was so ‘ne läppische Dioptrie doch ausmachen kann! ;-) Man wird mich wohl hauptsächlich in der Uni damit sehen.

Jedenfalls ist der Song des Tages…

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anders, aber gut

Das trifft ja auf so manches zu; in diesem Fall sei aber nur mal die letzte Woche gemeint, die anders als geplant, dennoch – S-Bahn & „Privat-Chauffeuren“ sei Dank *zwinker* – sehr ereignisreich verlief (mehr dazu bald), auch wenn einige Vorhaben dem Streik zum Opfer gefallen sind. Aber das ist nicht weiter schlimm; wird alles nachgeholt. Ganz besonders gespannt bin ich schon auf das Liquidrom!

Erfreulicherweise kam es ja nun doch nicht zum Komplett-Streik; die S-Bahnen fahren zum Glück weiterhin – was hoffentlich auch so bleibt. ;-) Erstaunlich auf jeden Fall, wie schnell man sich mit so einer Situation arrangiert!

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Argh, Streikzeit…

„Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zu unbefristeten Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) aufgerufen. Das heißt, dass von Mittwoch, 5.03.2008 ab 3 Uhr bis mindestens Freitag, 14.03.2008 um 24 Uhr, keine U-Bahnen, Straßenbahnen und kaum reguläre Busse fahren.“

(Quelle: www.bvg.de, Stand: 04.03.2008)

Wenn mir das mal nicht einen ordentlichen Strich durch meine Wochenplanung macht… Denn was nützen schon 3 U-Bahn- und Buslinien in unmittelbarer Nähe, wenn nix fährt? Na ja, gut, dass mir noch der „Ring“ bleibt. Ärgerlich, das Ganze. Mal sehen, wie es jetzt weitergeht und was die Gewerkschafter erreichen…

Seufz.

PS: Wenigstens ist man nicht allein.
Beileid an alle, die auf die BVG angewiesen sind!

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alles heile

„Emma“ entpuppte sich als Lüftchen, zumindest auf meinen Strecken, dafür war die Party, die ganz in der Nähe der (inzwischen nicht mehr ganz so) neuen zitty-Redaktion stattfand, umso unterhaltsamer. An dieser Stelle an das Geburtstagskind Pelle (Martin hätte sich hier nicht so schön gereimt *zwinker*) nochmal alles Liebe! War ja ein wahrlicher Geburtstagsreigen in den letzten Wochen… und in weniger als zwei Monaten bin auch ich schon wieder dran. Hatte ich nicht erst letztens im Perlin gefeiert? Kommt mir zumindest so vor.

Meine Woche ist mal wieder weitgehend vollgepackt mit allerlei Unternehmungen und Treffen mit Freunden; geplant sind u.a. ein Wiedersehen (nach viel zu langer Zeit) mit Rasiye und Romi, ein Besuch des Liquidroms, des Film- und/oder Naturkundemuseums sowie des Kirk Royals in Kreuzberg und noch einiges mehr. Außerdem muss ich mich unbedingt mal wieder bei einigen Leuten, die schon seit einer halben Ewigkeit nichts von mir gehört haben, melden! Ich denke täglich an sie, komme aber leider oft nicht dazu, mich zu melden. Ist manchmal schwer, alle/alles unter einen Hut zu kriegen.

Zusätzlich werde ich mich meinen Hausarbeiten für die Uni widmen (müssen ;-)), aber auch vermehrt Pläne für danach schmieden, denn es ist ja gar nicht mehr soo lang, bis ich meinen Bachelor in der Tasche habe… Ich habe viele (zu viele?) Ideen; eine davon geht in die Richtung Kultur- und Medienmanagement bzw. den postgradualen, interdisziplinär angelegten Master-Studiengang Arts and Media Administration bei uns an der FU Berlin. Mal sehen. Bis dahin läuft aber (zum Glück) noch viel Wasser die Spree hinunter! *zwinker*

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Flug nach Treptow?

Mache mich gleich auf den Weg zu einer Geburtstagsfeier am Treptower Park. Draußen stürmt’s gerade ganz ordentlich. Mal sehen, ob ich also Dank Orkantief „Emma“ schneller da sein werde als in den üblichen 30 Ringbahn-Minuten… *zwinker* Auf jeden Fall zeigt sich der Beginn des meteorologischen Frühlings nicht gerade von seiner besten Seite.

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