
Also, eigentlich wollte ich diesen Eintrag ja „Power Yoga, Plastikpimmel, Prenzlauer Berg“ nennen, aber dann ist die Entscheidung doch auf die obige neutrale und weniger anzügliche Variante gefallen, da ja nicht nur Freunde, Bekannte, Unbekannte, sondern auch Familienmitglieder mindflow besuchen… und da sollte man ja, zumindest so kurz vor Weihnachten, einen manierlichen Eindruck machen, was? *zwinker*

Jedenfalls wird unser Power Yoga-Kurs in Prenzlauer Berg allmählich immer „prenzliger“ und halsbrecherischer, ist es doch auch ein Fortgeschrittenen-Kurs… (Der Anfänger-Kurs war leider schon ausgebucht.) Man kann sich das am besten so vorstellen: die für Yoga typischen Verrenkungen inkl. Kopfstand und allem Pipapo + das Ganze dann in einem kontinuierlichen Bewegungsfluss in recht hoher Geschwindigkeit, da es unter die Kategorie Power Yoga fällt. Wir schwitzen mehr als am Anfang, können uns aber unsere spontanen Lachanfälle trotzdem nicht verwehren; vor allem, wenn es mal wieder andächtig heißt: „Lauscht dem Rauschen“ (und der Yoga-Lehrer zwischendurch im Nebenraum auf Toilette geht), „Die Krone des Kopfes schwebt dicht über der Matte“ oder „Lenkt jetzt eure Aufmerksamkeit in den Becken- und Gesäßbereich“. Diese schaurig-schönen Stilblüten lasse ich einfach mal so für sich stehen. Sind ohnehin „ohne Worte“. ;-)

Zu allem Übel habe ich es mir letzte Woche wahrscheinlich bei unserem Yoga-Lehrer mächtig verschissen bin ich letzte Woche bei unserem Yoga-Lehrer in Ungnade gefallen, da ich meine Kameratasche im Umziehraum vergessen hatte und daher nochmal rein und den bereits angefangenen anderen Kurs leider kurz stören musste. Seinen gar nicht so harmonisch-ausgeglichenen Blick werde ich so schnell nicht mehr vergessen. ;-) Hoffentlich ist sein Gedächtnis schlechter…

Buddha-Figur in der Umkleide
Morgen steht eine weitere Session an, die sicher wieder all unsere Muskeln, einschließlich der Lachmuskeln, trainieren wird. [Kleine Anmerkung: Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich schreibe das hier bewusst ironisch, das Ganze ein bisschen auf die Schippe nehmend. Der Kurs, das sei nochmal betont, macht Susi und mir Spaß, auch wenn uns Einiges einfach noch nicht so vertraut ist wie den meisten anderen Teilnehmern. Man muss auch irgendwie daran glauben. Jedenfalls ist es eine schöne und interessante Erfahrung für uns.]
Ja, und wenn ich mich nicht gerade verrenke oder Referate für die Uni vorbereite, trifft man mich in dieser Jahreszeit häufig auf Weihnachtsmärkten. Davon gibt’s in Berlin übrigens mehr als 40. Hier ein paar Eindrücke meiner Favoriten:

Nostalgischer Weihnachtsmarkt rund um das Opernpalais

traumhafte Kulisse

Direkt nebenan: der Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz

mit seinem tollen Riesenrad…

… auf dem allerdings strenge Regeln gelten, seufz. ;-)

(mit Jana)
Trotzdem macht es einen RIESEN Spaß…

… und die Aussicht lohnt sich allemal.

Blick auf den Schlossplatz und das beleuchtete Kommandantenhaus

Berliner Dom und Fernsehturm (leider unscharf)

von Mitte nach Prenzlauer Berg: der Lucia Weihnachtsmarkt

in der Kulturbrauerei

noch relativ ursprünglich und vor allem sehr stimmungsvoll

… aber was, so werden sich jetzt sicher einige fragen, hat das denn nun – um alles in der Welt – mit den anfangs erwähnten Plastikpimmeln zu tun?! ;-) Nein, die gibt es nicht etwa auf diesen Weihnachtsmärkten zu kaufen, wohl aber im Gorgeous in der Schönhauser Allee, wo Susi und ich letzte Woche nach dem Yoga noch zufällig gelandet sind. Ob man(n)/frau die dort angebotene Ware braucht oder nicht, sei jedem selbst überlassen, ein Besuch des Ladens lohnt sich auf jeden Fall… und wenn man ihn, ohne etwas gekauft zu haben, nur schmunzelnd wieder verlässt.