Untertitel: Leben in Berlin ;-)
Nachdem ich gestern auf einer sehr gelungenen „Couch-Einweihungsparty“ war, bei der ich mal wieder festgestellt habe, dass ich mich für das Pokern einfach nicht so richtig erwärmen kann, geht es jetzt gleich zu einer Geburtstagsfeier. Es ist ein tolles Gefühl, nach getaner Arbeit (Hausarbeiten, Essays für die Sprachpraxis Englisch u.a.) mit Freunden und Bekannten zu feiern. Ebenfalls schön ist es, neue Orte und Gesichter kennenzulernen. Doch zwischendurch ist es mindestens genauso angenehm, mal abzuschalten und ganz für sich zu sein.
Als kleines Kind ist mir auf den Rückfahrten vom Vogelsberg nach Frankfurt/M. mit meinen Eltern immer ein Graffiti auf einer Brücke aufgefallen: „Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt eben nur halb so lang.“ Ich fand das faszinierend, dachte an das Bild einer an beiden Enden brennenden Kerze; doch der eigentliche Sinn dieser Aussage hatte sich mir damals noch nicht gänzlich erschlossen. Heute, viele Jahre später, weiß ich, dass es wichtig ist, auch mal Pause zu machen, nicht immer nur rastlos von einem Ereignis zum nächsten zu hetzen, ständig in der Angst, womöglich etwas zu verpassen. Manchmal gelingt es mir auch, manchmal nicht. Aber so geht es ja vielen…





coltaine sagte,
26/11/07 12:39 @ 12:39
Wenigstens bin ich nicht allein mit meiner Poker-Abneigung ;-)
Schon seltsam, wenn man wie ein Frettchen angeschaut wird, nur weil man nicht jeden Gesellschaftstrend mitmachen will/kann/muss *g*
Die Dinge ruhig angehen lassen ist aber auch etwas, dass man erst mal lernen und dann vor allem auch verteidigen muss. Da gibts noch so Mitmenschen, die damit nicht klar kommen, dass es auch ruhiger und dadurch im Endeffekt schneller geht *g* Das sieht dann ja nicht nach Vollauslastung und Effektivität aus ;)