Archiv für November, 2007

Parties, Pferdeäppel, Power Yoga

Diesen schöngeistigen Alliterations-Eintrag hier wollte ich eigentlich schon letzte Woche geschrieben haben, doch aus mir unerklärlichen Gründen – wo bleibt nur immer die Zeit? – folgt er erst jetzt… ;-) Also, was gibt es Neues? Gemeinsam mit Susi versuche ich mich seit letztem Dienstag an einem besonderen Konzept des sogenannten ganzheitlichen Körpertrainings, dem Power Yoga, das auf den acht Elementen des Arschtanga Ashtanga Vinyasa Yoga basiert. Wie, ihr versteht nur Bahnhof? Okay, zugegeben, ich auch. Daher kurz und knapp: Power Yoga ist so etwas wie ein neuzeitliches Rundum-Sorglos-Paket für/gegen alles! ;-) Wir, völlige Neulinge auf diesem Gebiet, waren uns einig gewesen, als Ausgleich zum Uni-Alltag, den wir ja zumeist sitzend verbringen, einen Kurs am Zentrum für Hochschulsport zu belegen. Möglichst einen, der Bewegung und Spaß verbindet. Tja, so sind wir dann schließlich beim in der Kursbeschreibung in allerhöchsten Tönen angepriesenen Power Yoga (Zitat: „Der ständige aktive Energiezustand versetzt den Körper in einen Zustand äußerster Fitness und Harmonie.“) hängengeblieben; und so wie es aussieht, brauchen wir unsere Entscheidung nicht zu bereuen. Gut, die Yoga Lounge in der Schönhauser Allee 73f mutet leicht esoterisch an und die Teilnehmer sind natürlich allesamt sehr hip, aber durchaus auf eine sympathische Art und Weise, so dass man gerne hingeht und die neuen Eindrücke auf sich wirken lässt. Nach der ersten Kurseinheit waren wir übrigens noch im Maharadscha gewesen, was den indischen Abend wunderbar abgerundet hat. Weitere, ausführlichere Geschichten folgen! Ommmmmmmmmmmmm. ;-)

Ein Kontrastprogramm zu dem eben geschilderten, das auch mal sein muss, bietet die Deponie in der Georgenstraße in Mitte (mindflow hat berichtet), eines der letzten alteingesessenen Berliner Restaurants mit urig-gemütlicher Atmosphäre, in der ich mich vorletzten Samstag mutig an ein Menü mit dem vertrauenswürdigen Namen Berliner Pferdeäppel herangewagt hatte. Serviert wurde das hier – hausgemachte Buletten mit frischem Gemüse:

Anschließend ging es mit Susi weiter durch das nass-kalte Berlin-Mitte, zunächst zum Flohmarkt an der Museumsinsel, wo wir eine merkwürdige Begegnung mit einem leicht zugedröhnten Udo Lindenberg-Verschnitt machten, der seine Haarke an uns ausprobiert hatte (DAS muss ich auch mal ausführlicher beschreiben… ;-)), dann weiter ins Lafayette in der Friedrichstraße zum Gucken, Parfums testen, Designerklamotten anprobieren… Dabei kam es zu einem lustigen Foto-Shooting, dessen Resultate ich euch nicht vorenthalten möchte.

Susi und ich tragen das gleiche Kleid; leider war bei meinem der Reißverschluss defekt, weshalb man ihn nicht zumachen konnte und das Kleid daher nicht so straff sitzt.

moi, NadSab

Sue

der Duft des Jahres für mich – Midnight Poison von Dior (mindflow hat berichtet)

So, und zum Abschluss (es ist nach 2, ich muss ins Bett, sonst bin ich morgen beim Power Yoga zu müde ;-)) noch ein paar zufällige Party-Impressionen der letzten Wochen…

Nachtgespenster

Aschebäschä *hust*

Sora & Sue führen den RUF-Clubtanz 2007 vor – einmalig!!

Die Geburtstagsfeier am Samstag war übrigens sehr schön (Leute, Musik, Buffet – alles super) – mit der einzigen Ausnahme, dass ich in dieser kalten Vollmondnacht gegen 4 Uhr bei Eisregen durch das scheinbar ausgestorbene Moabit laufen durfte musste, genauer gesagt zur U-Bahn-Station Birkenstraße, um in die U9 Richtung Süden zu steigen… Aber auch das habe ich überlebt! ;-) Zu Hause angekommen, erwartete mich dann eine Überraschung und eine weitere spontane Foto-Session. Bald mehr dazu.

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nach der Party ist vor der Party

Untertitel: Leben in Berlin ;-)

Nachdem ich gestern auf einer sehr gelungenen „Couch-Einweihungsparty“ war, bei der ich mal wieder festgestellt habe, dass ich mich für das Pokern einfach nicht so richtig erwärmen kann, geht es jetzt gleich zu einer Geburtstagsfeier. Es ist ein tolles Gefühl, nach getaner Arbeit (Hausarbeiten, Essays für die Sprachpraxis Englisch u.a.) mit Freunden und Bekannten zu feiern. Ebenfalls schön ist es, neue Orte und Gesichter kennenzulernen. Doch zwischendurch ist es mindestens genauso angenehm, mal abzuschalten und ganz für sich zu sein.

Als kleines Kind ist mir auf den Rückfahrten vom Vogelsberg nach Frankfurt/M. mit meinen Eltern immer ein Graffiti auf einer Brücke aufgefallen: „Das Licht, das doppelt so hell brennt, brennt eben nur halb so lang.“ Ich fand das faszinierend, dachte an das Bild einer an beiden Enden brennenden Kerze; doch der eigentliche Sinn dieser Aussage hatte sich mir damals noch nicht gänzlich erschlossen. Heute, viele Jahre später, weiß ich, dass es wichtig ist, auch mal Pause zu machen, nicht immer nur rastlos von einem Ereignis zum nächsten zu hetzen, ständig in der Angst, womöglich etwas zu verpassen. Manchmal gelingt es mir auch, manchmal nicht. Aber so geht es ja vielen…

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Linktipp: Unlesbar

In return, und weil’s sich lohnt, an dieser Stelle eine Empfehlung für Unlesbar, Blog von Markus, der ebenfalls in Berlin studiert und sich für Fotografie begeistert; deshalb auch gleich noch ein Hinweis auf viewfinder // grain

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London 2007 / musikalisches Intermezzo III

Hallo zusammen,

Mensch, ich finde gerade kaum Zeit zum Bloggen… War, nachdem ich vom Hausarbeitenschreiben nun (erstmal) erlöst bin, sehr viel unterwegs gewesen. Mehr dazu in Kürze!!

Bis dahin, weil es sich so schön an den vorhergehenden Eurostar-Eintrag anfügt, eine kleine London-Animation:

(habe die Fotos diesen August von der Waterloo Bridge aus gemacht, bevor ich in den Eurostar Richtung Brüssel gestiegen bin)

- und, passend dazu, straight from London, Big City Life von Mattafix:

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Hauptstadtflitzer / I ♥ Eurostar ;-)

Ich bin ja bekanntlich ein großer Fan des transeuropäischen Tunnelflitzers, von daher gibt es heute besonderen Anlass zur Freude: Paris und London bzw. Brüssel und London rücken nun noch näher zusammen!

2:15 h von Paris nach London, 1:50 h von Brüssel nach London!

Ich habe vor drei Monaten von Paris nach London noch gut drei, von London nach Brüssel zweieinhalb Stunden gebraucht.

Außerdem hieß es heute bye-bye, Waterloo Station, die mich in den letzten Jahren sechsmal ganz entspannt empfangen durfte (im Gegensatz zum Londoner Heathrow Airport oder dem Manchester Airport – das war meist mit weitaus mehr Herzklopfen verbunden… ;-)), welcome, St Pancras International! Mehr Infos für reisefreudige, umweltbewusste und vielleicht auch ein gaaaanz klein wenig aviophobe Europafreunde hier! ;-)

Mein Aufruf: Fahrt Eurostar, Leute, es lohnt sich! Das ist noch richtiges Reisen! ;-) Außerdem ist es immer wieder faszinierend, sich für eine halbe Stunde 40m unter dem Meeresgrund zu befinden. Achso, keine Panik, man fährt durch eine wasserdichte Schicht aus Kalkstein und Ton.

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Hausarbeiten-Wetter

Es stürmt, es regnet, es hagelt, es ist kalt.

Also das perfekte Wetter, um mal zu Hause zu bleiben…

… und seinen Uni-Pflichten nachzugehen.

(Zumal der Abgabetermin immer näher rückt. ;))

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Heute vor 53 Jahren…

… geschah ebenfalls ein sehr wichtiges Ereignis, über das ich in vielerlei Hinsicht froh bin ;) – meine Mutter erblickte das Licht der Welt und brachte Sonne in die nass-kalten Novembertage. Heute feiert sie in unserem Wochenendhaus im Vogelsberg, und auch auf diesem Wege wünsche ich ihr von Herzen alles Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und alles, was dazu gehört! Außerdem, auch wenn es kitschig klingen mag, ist es mal wieder an der Zeit, danke zu sagen – für alles. :-)

(Ja, ich bin tatsächlich von zwei „Skorpionen“ (v)erzogen worden… *lach*)

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