Archiv für Oktober, 2007

Midnight Poison / morbider Mitte-Charme

Gespenstisch gut!

Ja, es ist mal wieder so weit… Süßes oder Saures, meine Lieben?! ;) Eigentlich wollte ich ja heute in die Neuauflage des Horror-Klassikers Halloween und/oder mit Freunden was trinken gehen, doch das wird aus Zeitgründen leider nix. Darf die Uni, nachdem ich letzte Woche fast nur unterwegs gewesen war (Weinerei am Mittwoch, zwei Einladungen am Freitag und Samstag, am Sonntag Brunch mit Yvonne und Sven), nicht zu sehr schleifen lassen; zumal wir FU-Leutchen ja jetzt alle zur neuen „Elite“ gehören… *hüstel* Muss auch noch zwei Hausarbeiten bis Mitte November schreiben. Die zwei, die ich Ende September abgegeben habe, sind zu meiner Freude sehr gut geworden. Wenn ich das hier so schreibe, wird mir einmal mehr bewusst, dass ich mein Bachelor-Studium schon relativ bald hinter mir haben werde – noch maximal drei, wenn nicht zwei Semester. Kommt mir fast wie gestern vor, dass ich hier angefangen habe; aber es müssen wohl tatsächlich schon zwei Jahre sein. ;) Ja, und in Berlin bin ich seit nunmehr zweieinhalb Jahren. Eine Zeit, in der ich zweimal umgezogen bin (von Frankfurt nach Berlin und innerhalb Berlins noch einmal), unheimlich viel erlebt und neue Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht kommt mir das deshalb alles so kurz vor. Ich habe jedenfalls das Gefühl, dass meine Entscheidungen richtig waren und dass es gut ist, so wie es ist.

Äh, wie bin ich jetzt eigentlich auf dieses Thema gekommen? Ich glaube, die kleinen Bratzen, die hier ständig klingeln und meine Vorräte aus der Küche plündern wollen, lenken mich einfach zu sehr ab. ;) Außerdem bin ich am Überlegen, was ich diesen Freitag mache: Ich habe drei Einladungen (mit Freunden essen, Mädelsabend, Einweihungsparty) und würde am liebsten alle drei wahrnehmen… Mal sehen, wie ich das mache. Manchmal ist es echt komisch: An einem Tag überschneidet sich alles und der andere bleibt weitgehend unverplant. Wenigstens braucht man sich beim derzeitigen Wetter nicht zwischen draußen und drinnen zu entscheiden; das ist ja auch schon mal was. ;)

Kalt ist es geworden, trüb und feucht. Aber im Moment gefällt mir das irgendwie. Gehe oft nach der Uni in den Parks in Dahlem spazieren, entspanne ein bisschen und genieße es, für einen Moment mit der Natur im Einklang zu sein. ;) Letzten Freitag fand ich es allerdings auch sehr schön, nachts durch die Stadt zu gehen. Ich war auf dem Weg zur Torstraße, zu Adriens Abschiedsfeier, und irgendwie lag da ein ganz besonderes Flair in der Luft. Es war dunstig, nebelig, und die Lichter spiegelten sich auf dem nassen Asphalt. Die ganzen Kneipen, die Synagoge mit der goldenen Kuppel, die Touristen, die Bordsteinschwalben in der Oranienburger, Schaufenster, Obdachlose, kleine Galerien, heruntergekommene Häuser… – ich suchte einen Begriff, der das alles fasst, und auf einmal dachte ich, ihn gefunden zu haben. Morbider Mitte-Charme. Das traf es irgendwie. Speziell diese Ecke. Und dieses Wetter. Feucht, nicht warm, nicht kalt, und überall nasse Blätter. Das hatte irgendwie was. Auch wenn es teilweise, gerade in den ruhigeren Straßen, etwas unheimlich war. Zeitweise hatte ich dann leider auch noch zwei Kerle im Schlepptau, von denen der eine mir die Hand auf die Schulter legte und zurief „Hey Süße, ich find dich süß, wollen wir ein bisschen Spaß haben“, worauf ich, ohne mir meine Aufregung anmerken zu lassen, bestimmt, aber freundlich mit „Lass mal gut sein“ reagiert habe und schnell in den nächsten Laden gegangen geflüchtet bin. Nachdem ich dann, am Ziel angekommen, im Treppenhaus auch noch ausgerutscht bin – und im Fallen statt meines Knies lieber meine Kamera gerettet habe ;) – wurde ich bei Adrien mit selbstgemixten Cocktails wieder aufgepeppelt. Ende gut, alles gut.

Ich habe übrigens einen neuen Lieblingsduft (u.a.), der die POISON-Reihe von Dior erweitert, mir fast noch besser als Hypnotic Poison gefällt und wunderbar zur aktuellen Jahreszeit passt. Und natürlich zum morbiden Mitte-Charme! ;) Daher will ich jetzt noch ein bisschen Werbung machen für…

Ich habe mir letzten Sonntag bei Douglas am Hauptbahnhof etwas davon abfüllen lassen und bin begeistert. Ein toller Duft für heiß-kalte Herbst- und Winternächte… ;) Und hier der, wie ich finde, sehr gut gemachte Clip dazu:

Mehr auf www.dior.com, u.a. Infos zur Entstehung des Clips und natürlich zum Duft selbst, Downloads usw. An alle Jungs: Ist ein schönes Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk für eure Partnerinnen! ;)

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Heute vor 56 Jahren…

… geschah ein wichtiges Ereignis, ohne das ihr gerade unmöglich hier auf mindflow zu Besuch sein könntet ;) – denn am 30. Oktober 1951 wurde mein Vater geboren, der gerade im Frankfurter „Wäldches“ seinen Geburtstag feiert. Auch auf diesem Wege wünsche ich ihm alles Liebe und Gute, weiterhin viel Erfolg, Lebensfreude und natürlich Gesundheit!

Aktuelle „News“ folgen in Kürze! ;)

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Oktober-Klänge / The Castle of Dromore

Mal wieder etwas Musik, diesmal Irish Folk, und dazu ein kleines Video, das ich eben mal aus Spaß erstellt habe. Stellenweise etwas kitschig, aber doch irgendwie passend zur Jahreszeit… ;)

The Castle of Dromore, © Flying Column, Emerald Music

PS: Ich weiß auch nicht, wie der Leprechaun da reingekommen ist – auf einmal war er plötzlich da… wie die grüne Fee damals! ;D

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In my Liverpool home, die Zweite

Soo, hier kommt die zweite Fuhre! :-)

Wie schon gesagt, haben wir an drei Tagen noch ein paar andere Mitglieder der Erdbeerfelder getroffen, die erfreulicherweise zur gleichen Zeit vor Ort waren. Natürlich waren wir, wie könnte es anders sein, gemeinsam auf den Spuren der Beatles unterwegs, haben eine Magical Mystery Tour(-Busfahrt) gemacht und eine Menge neuer und altbekannter Orte gesehen, darunter z.B. die Häuser, in denen Lennon und McCartney aufgewachsen sind – zum ersten Mal auch von innen, Penny Lane und Strawberry Field, um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

Sebastian und ich in der Penny Lane

Heidi

Ansgar vor Strawberry Field

Marino und Ansgar vor unserem Bus

20 Forthlin Road – hier wuchs Paul McCartney auf

in der Mathew Street mit „John“

… und nochmal bei strahlender Sonne

Sebastian und „John“

zwei Männer mit Profil! ;)

Sebastian und „Eleanor Rigby“

„Ah, look at all the lonely people…“

„… where do they all come from?“

Liverpool-Kulisse

am Hafen

Billy Fury und ich, die Erste

Billy Fury und ich, die Zweite

Billy Fury und ich, die Dritte

Abendstimmung mit Baukränen – Liverpool wird nächstes Jahr europäische Kulturhauptstadt, daher gibt es noch Einiges zu tun… ;)

Sonnenuntergang auf dem Mersey

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In my Liverpool home, die Erste

In my Liverpool home,

we speak with an accent exceedingly rare,

meet under a statue exceedingly bare

(Peter McGovern, 1961)

Hallo zusammen!

Ja, hier folgen – nach einer halben Ewigkeit – nun endlich mal ein paar Eindrücke zu meiner Liverpool-Reise im August (20. bis 28.). Vorab sei gesagt, dass es eine wunderschöne und sehr erlebnisreiche Zeit war, die ich dort mit Julia und Sebastian verbracht habe. Wir sind meist Tag und Nacht unterwegs gewesen, haben viel gesehen, viel gefeiert in Pubs oder Clubs, z.B. im berühmten Cavern Club, uns an drei Tagen mit anderen Mitgliedern der Erdbeerfelder getroffen, aber auch einfach mal ganz gemütlich in der Küche unseres typisch-englischen Häuschens oder draußen auf der Wiese gesessen, Musik gehört, eine geraucht und – ja, klar – Guinness getrunken, ein Getränk, das in Liverpool nicht zuletzt wegen der vielen irischen (oder irisch-stämmigen) Einwohner sehr beliebt ist.

unsere Terrasse für eine Woche

Tudor Close: Hier haben wir gewohnt – mitten auf dem Campus der University of Liverpool – zu einem fairen Studentenpreis.

Wir waren oft am Hafen (hier ich, an einen Poller gelehnt)

… und haben die besondere Atmosphäre dort genossen.

Albert Dock by night – traumhaft schön

am Hafen – Blick auf das Liver Building

Sebastians Sturmfrisur – ein toller Schnappschuss! ;)

das Hafengelände bei Nacht

„John Lennon“ und ich in der Mathew Street

… wo sich auch der Cavern Club befindet; allerdings leider nicht „das Original“ und auch nicht mehr an seiner ursprünglichen Stelle. Trotzdem schön dort. :)

Hier nochmal Mr Lennon & me – es werden noch einige Fotos dieser Art folgen… ;)

… wie z.B. dieses hier, ähh… ja ;)

Sebastian und ich im Liffey, einem Irish Pub, kurz nach dem Fußballspiel England-Deutschland. Der irische Pub-Inhaber aus Carlow hüpfte förmlich vor Freude, weil England verloren hatte. ;)

Sláinte!

mit Julia bei herrlicher Sonne vor der Beatles Story am Albert Dock

und mit Sebastian unter Palmen

Diese Fotos bilden sozusagen die Überleitung zu unseren, ich nenne sie mal, Beatles-Aktivitäten in der Stadt, auf welche wir ja nicht zuletzt durch eben selbige Band aufmerksam geworden sind. Im April 2001 war ich übrigens zum ersten Mal in Liverpool – und seitdem immer wieder. :)

Ferry cross the Mersey – Blick von der Fähre auf die Stadt

Mehr dann in Kürze! Auch noch einige tolle Hafen-Bilder. Ich liebe Hafenstädte…

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Soljanka, Chardonnay und Bushmills…

… oder: Was man an einem Abend so alles erleben kann. ;)

Die vorlesungsfreie Zeit neigt sich dem Ende zu, bald verlagert sich das Alltagsleben wieder vermehrt in den Mikrokosmos Dahlem = alles triftige Gründe, sich in dieser letzten „Ferien“woche einmal mehr den schönen Seiten des Lebens zu widmen. Nachdem ich am Mittwoch mal wieder im Frida Kahlo war (mindflow hat berichtet, siehe hier), habe ich gestern Nachmittag zunächst Julia getroffen – nicht, wie eigentlich geplant, in der Tadschikischen Teestube (siehe hier), da diese leider wegen einer geschlossenen Veranstaltung „belegt“ war, sondern in der Deponie, ebenfalls in Mitte, die ich an dieser Stelle nur weiterempfehlen kann. Allerdings sollte man dort, dem persönlichen Wohlbefinden zuliebe, vielleicht nicht unbedingt die 1000g Eisbein auf Sauerkraut, sondern eher die leckere, scharfe ukrainische Soljanka bestellen – die war nämlich echt ein Genuss. Ebenso gut war der Irish Coffee (Zitat Julia: „Da war aber auch ordentlich was drin, was?“) und mit 3,30 Euro für die Gegend auch verhältnismäßig günstig. Es war wie immer ein schönes Treffen mit guten Gesprächen. (Liebe Grüße an dich, Julia, wenn du das hier gerade liest.) Anschließend stand ich ein Weilchen an der S-Bahn-Station Friedrichstraße, und da wegen des derzeitigen Streiks die S-Bahnen ewig auf sich warten ließen, habe ich spontan beschlossen, einfach mal Sven anzurufen, der sozusagen gleich um die Ecke wohnt. Wenig später war er zu meiner Freude auch schon da, und wir gingen erstmal zu Burger King, wo sich Sven mit zwei Cheeseburgern stärkte. Wir hatten uns vorher zu einer „abendlichen Brückentour“ auf der Spree entschlossen, doch da wir zu spät dran waren, fiel diese leider ins Spreewasser. (Wird nachgeholt.) Dafür saßen wir dann gemütlich am selbigen (wunderschöne Aussicht) und tranken – sozusagen als Kontrastprogramm zu Burger King – in der poshen Ganymed Brasserie einen Rotwein (Sven) und einen Weißwein (ich), was zusammen letztlich den vierfachen Preis der Burger King-Burger ausmachte. Äh ja…, wir sind eben für vieles offen. ;) Dann ging es weiter durch das nächtliche Mitte zum Gendarmenmarkt, der nachts ebenso traumhaft ist wie tagsüber, und von dort aus, immer wieder an der Spree entlang, zum Hackeschen Markt, wo wir schließlich in meinem „dritten Wohnzimmer“ (im ersten sitze ich gerade, das zweite ist das Tulum), dem Kilkenny, landeten. Dort tranken wir bei super Live-Musik (ganz viel Irish Folk, herrlich!) ein Guinness (klar), einen – oder besser eine – „Dirty Girl Scout“ (Cocktail aus Wodka, Kahlua, Baileys und Minze = ganz okay, nur der Baileys war etwas zu dominant und statt Wodka hätte ich Whiskey genommen) und zum Schluss einen Bushmills. Um unsere Geldbeutel und Gesundheit zu schonen, haben wir uns alle Getränke übrigens geteilt. Es war ein toller, erlebnis- und vor allem kontrastreicher Abend, der u.a. die Erkenntnisse gebracht hat, dass 1) nichts über gute Freunde geht und 2) „wir ja alle wissen“ (Zitat Sven), dass ich mit Bono von U2 zusammen bin… oder so ähnlich. ;) Und jetzt werde ich mich mal auf die Socken machen zu Heike, denn es steht mal wieder ein Singstar-Abend an.

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on the road

So, in Kürze kommen wir zum zweiten Teil meiner Sommerreise:

Von Paris geht es nach London (das Straßenschild, das ich sinnigerweise am letzten Tag meines Paris-Trips entdeckt habe, weist schon darauf hin ;))

… und von dort aus weiter auf den englischen Straßen, äh Schienen

… nach Liverpool! – Freut euch auf schönes Bildmaterial einer tollen Woche in der nordenglischen Hafenstadt, wo der Wind pfeift und die Leute Herz und Schnauze haben; fast noch ein bisschen mehr als hier in Berlin! ;-)

Heute Abend gehe ich mich übrigens GRUSELN – um 23 Uhr im Cinemaxx am Potsdamer Platz – mit dem Film Zimmer 1408 bzw. 1408 Senator nach einer Vorlage von Stephen King. Hier der deutsche Trailer:

Ich werde berichten…

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