Getreu meinem Motto Wer viel zu arbeiten hat, der sollte auch viel feiern (oder neutraler: der braucht seinen Ausgleich… ;)) habe ich mich, die ich zur Zeit von Referatsvorbereitungen, Essays und einem Mords-Lesepensum für die Uni geplagt bin, in den letzten Tagen nicht nur entspannt (was dringend nötig war), sondern auch mal wieder schöne Sachen unternommen. Die Highlights, eine After Work Party im ADAGIO am Potsdamer Platz am Donnerstag und eine Tagestour nach Halle bzw. ein Wiedersehen mit meinen Beatles-Freunden aus den Erdbeerfeldern am Samstag, möchte ich euch nun anhand von – wie kann es anders sein – ein paar Fotoeindrücken präsentieren. Vorweg sei schon mal erwähnt, dass es zwei sehr gelungene und ereignisreiche Erlebnisse waren! :)

Tja, am Donnerstag war es soweit: Nachdem ich in den zwei Jahren, die ich nun schon hier in Berlin wohne, immer nur daran vorbeispaziert war, habe ich das „berühmt-berüchtigte“ ADAGIO, das sich selbst ganz unbescheiden als den schönsten Club Berlins bezeichnet, nun endlich auch einmal von innen gesehen.

Und siehe da: Es hat sich gelohnt!
Aber der Reihe nach…

Als wir gegen 19 Uhr – in der Hoffnung, nicht underdressed zu sein – den großen und ohne Zweifel an das Setting eines Vampir-Films erinnernden ;) Saal betraten, war alles noch weitgehend leer.

Dennoch waren wir uns einig und dachten: Hmm, das hat schon was…

… wenn es auch

… zugegeben, ein ganz klein wenig trashig wirkte. ;D

Na ja, aber wie sagte Carmencita, die hier an ihrem Lieblingsplatz – an der Bar – zu sehen ist, so schön: Das muss man mal erlebt haben!

Na, vor allem, wenn es so gute Drinks gibt wie diese hier… ;)

„The Adagio Girls“ zur Happy Hour

Rini, Sophia, Sandra, ich und Leonie

Besonders angetan hatten es mir der kleine Cupido hier…

… und der kitschig-schöne Märchenbrunnen

… den ich gleich in zigfacher Ausführung

… fotografiert habe. (Ihr kennt mich ja. ;))

Hier mit den Mädels im Rosenpavillon im Hintergrund.

Aber auch die Prosecco-Bar…

… war keineswegs zu verachten! ;P

Gestärkt mit guten Getränken…

… ging es wieder zurück in den SM-Club

… äh, ich meine, in die Kirche natürlich!

Hmm, oder an den Kamin?

In die Gemäldegalerie?

Ach, nee – in den inzwischen gut besuchten Tanzsaal, wo wir zu 80er Jahre Pop-Musik, die (ich meine das ganz wertneutral ;)) wunderbar zum Ambiente des Clubs passte, solange tanzten, bis die Füße nicht mehr mitmachen wollten.

Noch ein bisschen plaudern, ausruhen und die schmerzenden Füße kreisen lassen…

… einen Blick in die Hall – äh, Wall of Fame (-> Clooney, Connery, Schumacher, Michael Jackson… – auch ganz wertneutral ;))

… und dann glücklich-beschwipst nach Hause humpeln!
(Ach, was liiieeebe ich meine Abi-Ball-Schuhe! ;))
Ja, und am Freitag habe ich dann mal wieder bis in die Puppen geschlafen, so dass ich nachts – trotz intensiven Frühjahrsputz meiner Wohnung am Nachmittag – nicht müde war und erst gegen 3 oder 4 einschlief. Dies sollte sich am nächsten Morgen, als sich der meistgehasste Gegenstand in meinem Haushalt <<der Funkwecker>> gegen 8 bemerkbar machte, böse rächen… ;) Geplättet, groggy… getrödelt, ohne Frühstück zum Zoo gehetzt, dort die Zug-Tickets geholt, vor den Rolltreppen ausgerutscht und hingefallen, mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof, dort ein Sandwich bestellt, kein Bargeld dabei gehabt, mit Karte gezahlt, dauert eine halbe Ewigkeit, bis das Geld abgebucht ist, nur noch 5 Minuten, bis der ICE nach Halle abfährt, oh Schreck, der fährt ja gar nicht oben, sondern in der Tiefebene!, gerannt, Stuttgart-Fans angerempelt, Rolltreppen runtergespurtet, der Zug fährt ein, ich bin da, welch ein Glück!!! Frühstück im Zug, müde, aber erleichtert, die Landschaft rauscht vorbei, Lutherstadt Wittenberg, Bitterfeld, Halle – schon bin ich da. SONNE (wer hätte das gedacht? :)), Susi empfängt mich mit ihrem Freund, Uwe trudelt ein, wir laufen durch die Altstadt zum Beatles Museum, Wiedersehen mit meinen Lieben, kostenloses Schwarzbier im Museumsgarten (danke, Peter :)), Müdigkeit wie weggeblasen – ein schöner Tag beginnt!

Filmvorführung im Museum, Exponate gucken, quatschen, lachen, Fotos machen…

… lecker essen, ganz traditionell bei den Halloren, durch Halle spazieren

… vorbei an der Marienkirche

… Altem – das ist Halle

… und Neuem – das auch

… sich abends verabschieden und auf das nächste Treffen freuen!! ;)
Allerspätestens: LIVERPOOL, AUGUST 2007 :)
So, und weil es hier jetzt gerade ordentlich am Gewittern ist (wie eigentlich schon das ganze Pfingstwochenende… bis auf unseren Tag in Halle!), beende ich diesen Eintrag und mache den PC aus! Bis bald!
PS: Ja, ich bin ein schrecklicher Morgenmuffel!





































Als Julia irgendwann Ende letzten Jahres Karten für Bob Dylan besorgt hatte, schien mir der Auftritt dieses Urgesteins der Rockgeschichte noch in weiter Ferne… Tja, und jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, liegt das Konzert schon wieder vier Tage zurück. Doch ehe ich nun ins Philosophieren und Lamentieren über Zeit und Vergänglichkeit verfalle, lasst mich schon mal vorweg sagen: Es war der Wahnsinn! ;) Beat-Poet Bob hat über 2 Stunden ohne Pause durchgerockt, spielte mehrere Instrumente, wirkte gut drauf und entspannt, und auch seine Band war spitzenmäßig! Ich habe noch immer den Sound der E-Gitarren im Ohr – und das nicht (nur), weil ich in unmittelbarer Nähe einer riesigen Lautsprecher-Box stand… ;) Dank Julia, die an diesem Donnerstag schon sehr früh zur Max-Schmeling-Halle gefahren war und sich für uns die Beine in den Bauch gestanden hat, waren wir mit bei den Ersten, die gegen 18:30 Uhr in die Halle gelassen wurden, und konnten dementsprechend auch gute Plätze in Bühnennähe ergattern. Dies hatte allerdings zur Folge, dass meine Kamera, die ich zuvor in die Halle reingeschmuggelt hatte, dann leider doch nicht zum Einsatz kam; denn das ganze Konzert über hatte mich ein streng dreinblickender Security-Mensch im Visier gehabt. Fotografieren oder gar Filmen wären daher unmöglich gewesen, es sei denn, ich hätte meine Kamera loswerden wollen. Schade. Aber das Konzert und His Bobness himself, den ich am Ende sogar kurz LÄCHELN gesehen habe (muss das Wetter gewesen sein ;)), bleiben uns auf jeden Fall in guter Erinnerung! Wie auch der mysteriöse Weihrauch-Duft, der kurz vor Bobs Auftritt die Bühne umhüllt hatte und den ich trotz Schnupfens deutlich wahrgenommen hatte… ;)




