Hallo zusammen!
Nach über einer Woche Pause gibt es nun endlich wieder einen Eintrag auf mindflow – vollgepackt mit Eindrücken aus der letzten Woche und – natürlich – neuem Bildmaterial! Aber bevor ich meinen Rückblick starte, möchte ich mich nochmal herzlich für Eure zahlreichen Besuche hier (pro Tag sind es um die 60 „page visits“) und Euer Feedback, sei es mündlich oder schriftlich, bedanken! Gleichzeitig möchte ich mich bei all denen entschuldigen, die schon etwas länger auf Anrufe oder Mails von mir warten; manchmal kriege ich es zeitlich nicht auf die Reihe, mich zu melden bzw. gleich zu antworten, aber das heißt nicht, dass ich nicht an Euch denke. Wollte ich einfach nur mal loswerden. :) So, und jetzt kommt auch schon das erste Foto:

Dies ist eins von ca. 50 Bildern, die ich vorletzten Samstag (6.3.) in der bzw. für die Schauspielschule Charlottenburg, bei deren Leiter ich seit Januar Schauspielunterricht bekomme, am Tag der Offenen Tür gemacht habe. Aus „Copyright-Gründen“ kann ich leider keine anderen Fotos hier veröffentlichen. Es war jedenfalls ein super Tag in gewohnt herzlicher und familiärer Atmosphäre mit einem tollen, abwechslunsgreichen Programm („Getanztes“: Ausschnitte aus den Tanzklassen Studiotheater, „Gesungenes“ aus Gesangsprogrammen, „Gefilmtes“: Einblicke in die Kameraarbeit, „Gefochtenes“: Fechtszenen und Stockkampf, „Akrobatisches“: Akrobatik und Tai Chi, „Geheimnisse“: Theaterlabor mit Tschechow-Szenen & „Dschungel“: Ausschnitte aus dem neuen Musicalabend) und einer schönen Überraschung: Jette, eine Freundin von mir, die mit dem Gedanken spielt, sich demnächst an verschiedenen Schauspielschulen zu bewerben, war auch da! :)
Am Tag darauf habe ich mich mit Julia und Matze getroffen und ein paar schöne Stunden in Prenzlauerberg verbracht, erst in Matzes „Heimat im Geiste ;)“, dem Sonntag [--> An einem Sonntag im August] in der Kastanienallee, dann in einem weiteren – inzwischen leider auch bei Touristen sehr bekannten – „Szene-Lokal“, dem Frida Kahlo am Helmi, das der wohl berühmtesten Malerin Mexikos gewidmet ist.

Bei Frida gab es leckeres Essen zu Touristenpreisen:

5 Garnelen für 8 Euro

Julias Teigtasche (die Auswahl an vegetarischen Gerichten war sehr gering)
Am Freitag ging es dann kulinarisch hochwertig weiter (meine Kochkünste dazwischen lasse ich jetzt mal außen vor ;)), diesmal allerdings zu faireren Preisen. Nachdem mich Susi an der U-Bahn-Station Eberswalderstraße „im Osten willkommen“ geheißen hatte (natürlich scherzeshalber), sind wir ins Maharadscha gegangen, wo wir ein riesiges indisches Menü für 2 Personen (Chicken-Curry-Suppe als Vorspeise ~ Lamm, Gemüse und Basmati-Reis als Hauptgang ~ eine Quarkcrème mit Ananasstücken als Dessert, dazu Brot und verschiedene Saucen) als „gute Grundlage für später“ zu uns nahmen… ;) denn: Wir hatten vor, in die Druide Bar in der Schönhauser Allee zu gehen, in der es über 100 Sorten Absinth und über 300 Cocktails gibt! In der Hoffnung auf eine Bewusstseinserweiterung (schließlich muss ich doch noch drei Hausarbeiten schreiben, da kann ich das gut gebrauchen… ;)) und eine Begegnung mit der Grünen Fee haben wir uns also in die Höhle des Druiden begeben. ;) Wie es uns dort ergangen ist und ob uns besagte Fee tatsächlich erschienen ist, das seht Ihr am besten selbst:

Warten auf die Grüne Fee (oder ist sie etwa schon im Glas?)

Absinth, das Getränk des Fin de Siècle
(seit 1998 in den meisten europäischen Staaten wieder erhältlich)

Das Ritual (hier mit einem Cannabis-Absinth)

Das Zuckerstückchen muss kurz in den Absinth…

… danach wird es angezündet …

… es brennt ein Weilchen …

… und sobald die Flamme erlischt ist …

… wird es im Absinth mit etwas Wasser verrührt …

… und kann dann von wagemütigen Menschen genossen werden! ;)

Susi probiert den Cannabis-Absinth…

Den fanden wir am besten.

Encore une fois…

… denn die Auswahl ist groß!

Alles, was das Herz des Absinth-Genießers erfreut…

… bot die Bar des Druiden! :)

Absinth der Woche

Zuckerstückchen – kurz vorm „Verrührtwerden“

… und noch einmal, weil’s so schön war. ;)

Absinth-Karte mit „Gebrauchsanweisung“

Der beste Platz ist eben der an der Bar… ;)
Und wer jetzt denkt, dass wir danach genug gehäbt hätten, der irrt sich. Da uns trotz des Genusses nicht geringer Mengen an Absinth die Grüne Fee komischerweise nicht erschienen war, zogen wir weiter – von der Schönhauser bis zum Zionskirchplatz. Auf dem Weg dorthin begegneten wir zwar allerlei komischen Gestalten (Zitat Mann auf dem Fahrrad: „Äh, Moment, wo sind wir hier?“ ;P), aber von der Fee war leider immer noch keine Spur weit und breit. Auch im Perlin, einer Weinerei am Zionskirchplatz, unserer nächsten Station, wo wir völlig durchnässt ankamen, ließ sie sich nicht blicken; doch dafür wurden wir rundum verwöhnt – und das alles für einen Euro (übliches Konzept der Weinereien). Natürlich haben wir anschließend noch mehr gegeben. Denn das Perlin war grandios und wir – vollkommen begeistert!

Susi und ich nach einem weiteren super Essen und jeder Menge guter Getränke…

Hähnchenschenkel, Salat und Antipasti
(danach gab es noch eine leckere frische Brokkolisuppe)

unser traumhaftes Dessert

Der Bratapfel war noch schön warm. :)

nur ein kleiner Teil der großen Getränke-Auswahl

Am besten fand ich ja den Cognac… ;)

schon die Farbe – ein Traum ;)

Auch die Musik (sehr viel Gainsbourg) und das gesamte Ambiente waren toll.
Wir kommen auf jeden Fall wieder!!! :)
Das Perlin kann ich jedem Liebhaber guter Trinkkultur wärmstes empfehlen!
[Griebenowstr. 5, Mo-Sa ab 20 Uhr, So ab 11 Uhr]
Hier noch schnell der zitty-Tipp: „Nur ein paar Meter vom Zionskirchplatz entfernt, hat mit dem Perlin ein weiterer Ableger der Weinerei eröffnet. Mit gleichem Konzept, aber intimer. Auch hier ist 1 Euro Mitgliedsbeitrag pro Besuch fällig, danach bedienen sich die Gäste bei Wein, Weinbränden, Sekt und Säften selbst. Als Kasse dient ein großes Glas auf dem Tresen, wie viel man bezahlt, liegt im eigenen Ermessen. Zum ungewöhnlichen Geschäftsgebahren passt auch das Kulturprogramm: Jeden Donnerstag sorgen Kurz-Theaterstücke für rauschhafte Erlebnisse – Schauspieler stellen dabei Weine dar.“ Das wäre ja was für mich! :)
Huch, was ist denn das?!
