Archiv für Januar, 2007

Saisonarbeit

Es ist mal wieder soweit: Ich muss mir den Stoff eines ganzen Semesters in wenigen Tagen draufbringen, die Klausuren bestehen – und dann… wieder alles vergessen. ;) So – oder so ähnlich – geht es mir zur Zeit; davon abgesehen ist bei mir persönlich zum Glück alles im grünen Bereich. Allerdings gibt es bei guten Freunden von mir einige (zum Teil „einschneidende“) Veränderungen, die mir einmal mehr bewusst machen, dass sich das Leben von heute auf morgen völlig verändern kann.Viele vergessen das im Alltagstrott.

Schade eigentlich.

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10 Stunden Fahrstuhlpanik

Hallo zusammen,

komme gerade vom Schauspielunterricht zurück – und, was soll ich sagen: Da war es wieder, dieses Gefühl, mitten drin zu sein! Wir haben u.a. folgende Impro gemacht -> [Situation: im Fahrstuhl eines riesigen Bürogebäudes stecken geblieben -> seit einer Minute/ einer Stunde/ und zehn Stunden... Ich habe einen eiligen Termin (Bewerbungsgespräch) und zudem auch noch furchtbare Platzangst...] und ich war so drin, dass ich es jetzt noch spüre (!) – die Nervosität, die Enge, die Panik… und dabei habe ich normalerweise keinerlei Klaustrophobie oder sowas. Das ist schon echt Wahnsinn, um es mal salopp auszudrücken. Ich hatte fast hyperventiliert… ;) Meine Mitspieler – oder soll ich sagen Leidensgenossen?! – waren auch verdammt gut!

Mir macht das Seminar bei Valentin sehr viel Spaß, und ich bin froh, dass ich mich dazu entschieden habe. :)

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One night in Kilkenny… ;)

Ihr Lieben,

eigentlich sollten hier ein ausführlicher Beitrag inklusive einer aktuellen Fotoreihe stehen; da ich das aber zeitlich leider nicht geschafft habe, hier wenigstens ein kleiner Eindruck des letzten Wochenendes -> Samstagnacht auf irischem Terrain entstanden… ;)

Cheers! ;)

Alles Weitere bald!

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Wochenrückblick

Hallo, liebe mindflow-Leser!

Eigentlich möchte ich ja viel öfter als nur einmal in der Woche bloggen und Euch mehr oder weniger „intime Details“ aus meinem Leben mitteilen, doch leider hat ein Tag nur 24 Stunden, von denen man – zu allem Übel – ja auch noch 7 bis 8 schlafend verbringen sollte ;) … und schließlich will ich ja nicht einfach irgendetwas hinhudeln. Denn wie heißt es doch so schön: Qualität geht vor Quantität! Also, in diesem Sinne, hier eine kleine Rückschau auf die wichtigsten Ereignisse im Leben der Frau T. in der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2007! ;)

Montag, 8. Januar: Die Uni geht wieder los! Dies bringt zwei Erkenntnisse mit sich: 1. Ich muss meinen Schlaf-Wach-Rhythmus mal wieder umstellen (oder treffender formuliert: auf den Kopf stellen… -> keine weiteren Kommentare ;)) und 2. Die Uhr tickt: Das Semester – und damit die Zeit bis zur Klausurphase – ist nicht mehr lang!

Aber der erste Tag dieser Woche hat auch seine erfreulichen Seiten: Nachdem ich ein Weilchen pausiert hatte, bekomme ich von nun an wieder regelmäßigen Schauspielunterricht (immer montags von 18 bis 21 Uhr) und das – zu meiner großen Freude – bei einem alten Hasen und Mit-Leib-und-Seele-Schauspieler: Valentin Platareanu, Gründer der Schauspielschule Charlottenburg, Professor für Schauspielkunst und Papa von Alexandra Maria Lara. Er ist ein sehr netter, natürlich gebliebener Mensch, der sich viel Zeit für einen nimmt und einen ganz genau beobachtet. Er achtet einfach auf ALLES -> wie man atmet, spricht, sich bewegt, Gestik, Mimik, die gesamte Körperhaltung usw. Kein noch so kleines Detail bleibt ihm verborgen! ;) Das mag zunächst unangenehm erscheinen, ist aber ungemein wichtig und vor allem auch notwendig; gerade bei einer solch komplizierten Kunst wie der Schauspielerei, zumindest der gekonnten… ;) Ich freue mich jedenfalls auf die vielen Stunden, die da kommen werden, auf die Herausforderung und die Chance.

Dienstag, 9. Januar: Der Uni-Alltag holt die meisten allmählich ein; ich hinke noch ein bisschen hinterher… ;)

Mittwoch, 10. Januar: Heute bin ich fleißig, doch ein bisschen Gemütlichkeit – vor allem bei diesem tristen Wetter – muss trotzdem sein: Referatsvorbereitung bei Kaffee und Kuchen mit Claudia im vor Kurzem neu eröffneten Dahlem Coffee. Wir sichten den dicken Wälzer „An Introduction to Film Studies“ von Jill Nelmes, denn nächste Woche sind wir an der Reihe -> mit einer Präsentation zum Thema „Film Studies – history and techniques“.

Donnerstag, 11. Januar: Nach einem langen Uni-Tag geht es abends – im Rahmen des Seminars „Jenseitsdarstellungen in der Literatur des Mittelalters“ – zusammen mit den anderen Kursteilnehmern und der Professorin in die Gemäldegalerie am Kulturforum, in der man die bedeutendsten Bestände der europäischen Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert bewundern kann. „Dank“ verschiedener (Pflicht-)Vorträge zu einigen der bekanntesten Werke reicht die Zeit leider nicht aus, um sich alles anzuschauen und vor allem auf sich wirken zu lassen

Die Sammlung ist beeindruckend, und ich werde nächste Woche auf jeden Fall noch einmal hingehen!

Freitag, 12. Januar: Lern- und Putztag -> muss auch mal sein. ;)

Samstag, 13. Januar: Aufstehen um 8:30 Uhr (es muss Ewigkeiten her sein, dass ich sowas an einem Samstag mal getan habe! ;)), denn ich habe Uni von 10 bis 15 Uhr („Nachhol“-Seminar). Später: SUPER-Abend mit Immo im Kilkenny am Hackeschen Markt -> gute Getränke, tolle Live-Band (natürlich Irish Folk!) und guuute Stimmung! Home is where an Irish pub is! ;) Bin schon sehr auf Immos Fotos gespannt! (Ja, ich hatte – man mag es kaum glauben – keine Kamera dabei, da ich vergessen hatte, die Akkus aufzuladen… schniiieeef).

Sonntag, 14. Januar, heute: Riesen-Brunch im Tulum mit Yvonne, der Versuch, mal wieder Spanisch zu sprechen (warum verlernt man das nur so schnell?!) und ein anschließender Spaziergang (durch Sturm und Kälte) zur Förderung der Verdauung und zum Verbrennen der überschüssig-aufgenommenen Kalorien… ;) Es war jedenfalls sehr schön, wie immer, und wir zwei sind uns einig, dass wir die Zeit, bis Yvonne für 10 Monate nach Barcelona entfliegt, noch ausgiebig nutzen müssen! :)

So, und jetzt sollte ich gleich mal Silvio anrufen und mich weiter der Vorbereitung meiner Präsentation widmen…

Wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

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Tee im Palais

Wahnsinn, schon wieder eine Woche rum – und auch noch die letzte Woche der akademischen Ferien, hilfe! ;) Für die freien Tage hatte ich mir eigentlich vorgenommen, ein bisschen zu entspannen und was für die Uni zu tun, denn 2 Referate und die Klausurphase rücken bedrohlich näher… doch wie das so ist, war ich mal wieder auf Achse und habe wie immer zu wenig geschlafen. Dafür habe ich aber liebe Freunde getroffen (eine Freundin, Jette, hatte ich das letzte Mal im Mai gesehen), gute Gespräche geführt, meine neue Kamera ausprobiert und wieder ein paar neue Orte kennengelernt. Das darf man nicht unterschätzen… und ab morgen bin ich dann natürlich wieder fleißiger!!! ;)

So, und nun ein paar Eindrücke der letzten Woche.

Als ich mit Jette an der Spree entlang spazierte, entdeckten wir diese nette Gefährt, das zwar nicht mehr ganz so fahrtüchtig, dafür aber umso schöner anzuschauen ist… ;)

 

Als das Wetter immer ungemütlicher wurde (Sturm und Regen…), gingen wir ins Peretti im Dom Aquaree (http://www.trattoria-peretti.de), wo wir uns bei Kerzenschein mit heißer Milch mit Amaretto (-> Achtung, Suchtgefahr! ;)) aufwärmten und eine leckere Pizza mit Garnelen und Spinat aßen.

 

Dabei experimentierte ich immer wieder mit meiner Kamera… (Es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich mich mit allen Funktionen vertraut gemacht habe.)

 

Das Wetter blieb schlecht, doch – nein, gerade deshalb -
ging die Woche umso gemütlicher weiter… :)

In der aktuellen zitty (mit dem Titel „Komm mal runter – Die schönsten Orte in der kalten Zeit“) entdeckte ich einen kleinen Bericht über die Tadschikische Teestube im Palais am Festungsgraben in Mitte. Neugierig – und weil das alles so verlockend klang – rief ich spontan dort an und reservierte einen Tisch für Freitag. Von den stolzen Preisen mal abgesehen, wurden meine Erwartungen nicht enttäuscht. Denn hinter der „unscheinbaren Holztür“ wartete in der Tat „eine andere Welt“ (zitty 01/2007, S. 15): gedämpftes Licht, bunte Kissen und Teppiche, große farbenfrohe Gemälde, handgeschnitzte Säulen aus Sandelholz und im Hintergrund leise Musik, die zum Entspannen einlud. Bei Kerzenschein (mal wieder ;)) genossen Susi und ich die im Artikel empfohlene Russische Teezeremonie, die aus konzentriertem schwarzem Teesud, der mit heißem Wasser aus einem Samowar aufgegossen wurde, Gebäck, Rumrosinen, Himbeerkonfitüre, Zitronat, Orangeat sowie allerlei anderen kleinen „Zuckerbomben“ und – ja, natürlich – Wodka (zum Neutralisieren… ;)) bestand.

Auch auf die Gefahr hin, dass Ihr gleich einen kleinen (oder großen) Naschanfall bekommt, hier ein paar süße Fotos! ;)

 

 

 

 

 

 

Auch im Palais, den wir bisher noch nicht kannten, sind einige Bilder enstanden – voilà!

 

 

 

 

 

So, und bevor ich jetzt gleich ins Bett hüpfe noch ein herzliches Dankeschön an Michael/“Pink“ für das SUPER Tape!!! (Ich melde mich bald per Post bei dir!)

Macht’s gut und bis zum nächsten Mal!

 

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Willkommen 2007!

Hallo zusammen!

Zu aller erst möchte ich Euch ein frohes Neues Jahr wünschen! Ich hoffe, Ihr habt schön gefeiert und seid alle gut ‘reingerutscht in dieses „2007″, das gerade begonnen hat… Möge es ein gutes und vor allem friedliches Jahr werden, im Kleinen wie im „großen Ganzen“!

Die letzte Woche des alten Jahres habe ich bei meiner Familie in Frankfurt verbracht. Die Tage in der „alten Heimat“, die mal wieder viel zu schnell ‘rumgegangen sind, habe ich sehr genossen; vor allem, weil ich so viele liebe Menschen und Orte, die mir seit meiner Kindheit vertraut sind, wieder gesehen habe. (Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft, alle, die ich vorhatte zu treffen, auch tatsächlich zu treffen. Das wird spätestens in den nächsten Semesterferien nachgeholt!) Außerdem hat es der alte Santa dieses Weihnachten besonders gut mit mir gemeint. (War ich tatsächlich so brav gewesen?? ;)) Neben einem neuen Handy und vielen kleinen ‘Aufmerksamkeiten’ gab es etwas, das mein photophiles Herz höher schlagen ließ: die neue Canon EOS 400D. Was soll ich sagen -> sie ist einfach nur genial! :)

(Hier eines meiner ersten Fotos mit der EOS 400D. Die Tanne im Hintergrund hatte mein Vater übrigens selbst gefällt; stand auf unserem Grundstück im Volgelsberg.)

Als ich in der Nacht vom 30. auf den 31. Dezember das der Kamera beigefügte Buch durchgelesen hatte, konnte ich – trotz des langen Tages inkl. der Zugfahrt von Frankfurt nach Berlin – vor lauter freudiger Aufregung eine Zeit lang erstmal nicht einschlafen…

… was dann in den Morgenstunden des 31. umso besser gelang. ;)

Gegen 14 Uhr war ich schließlich wieder hellwach und wunderbar ausgeschlafen. Wenn das mal kein perfektes Timing für den letzten Tag des Jahres ist?!! ;) Zusammen mit meinem Gartenhaus-Nachbarn Dennis und Kommilitonin Alina ging es am Abend Richtung Schloss Bellevue zu Yvonne (um Missverständnissen vorzubeugen: sie wohnt in der Nähe vom Schloss ;)), die gemeinsam mit Laura und Micha schon alles für das geplante Raclette vorbereitet hatte. (Nochmal vielen herzlichen Dank!) Mit gutem Essen und Trinken und Miss Sophie & James (the same procedure as ev’rrry year… hicks ;)) stimmten wir uns auf den Jahreswechsel ein…

… und gegen halb 11 zogen wir dann los:

 

An der Spree entlang…

 

… und vorbei am Schloss Bellevue …

 

… sowie jeder Menge Qualm … ;)

 

 

… vorbei am Lustgarten…

 

… bis hin zu Unter den Linden, wo noch alles schön beleuchtet war.

 

Dort blieben wir dann stehen. Mit dem Fernsehturm im Rücken und dem Blick in Richtung Brandenburger Tor begrüßten wir das Neue Jahr.

Mit meiner alten Kamera (-> sicher ist sicher, vor allem bei einer solchen Großveranstaltung ;)) fing ich ein paar Sequenzen des tollen Feuerwerks ein.

Hier meine Kurz-Clips:

 

 

 

Anschließend schoben wir uns mutig durch die Massen :P und waren ganz überrascht, dass wir a) nicht zerquetscht worden sind und b) auf einmal tatsächlich direkt am Brandenburger Tor standen! ;)

 

Leider wurde mir an einer Absperrung eine halbvolle Flasche Rotkäppchensekt von einem Polizisten entrissen (uncharmanter Rüpel!! ;P), aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Einzig der immer stärker werdende Regen hätte nicht sein brauchen. Aber egal, denn es gilt ja bekanntlich: girls just wanna have fun… aber nicht nur die wollen ihren Spaß haben, sondern auch die boys. ;) Doch ehe ich zu viel erzähle, seht/hört einfach selbst:

Herrlich, nicht?! ;) Schade, dass ich nicht länger gefilmt habe.

Irgendwann – es muss so gegen 6, halb 7 gewesen sein – bin ich dann ins Bett gefallen…

 

War ein toller Abend!

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