Archiv für September, 2006

Die letzten Tage des Sommers…

… habe ich in vollen Zügen genossen!

Sonne, Cocktails, gute Gespräche mit Freunden – was will man mehr?! :)

Hier ein paar Impressionen der letzten beiden Tage.

(Heute war das Wetter schon viel schlechter!)

 

Leider ist die Fotografin dieses Bildes sehr fotoscheu (zu Unrecht :)), sonst hätte ich hier auch ein Foto von ihr eingefügt.

 

 

 

 

 

 

 

(c) Nadja Sabrina Tampfel, 09/2006

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Super Septembersonne!

oder: Blog-Vernachlässig-Wetter ;)

Sorry, Leute, bei diesem traumhaften Wetter komme ich kaum zum Schreiben, obwohl es doch mal wieder Einiges zu berichten gibt… Wo fange ich am besten an? Hmm… vielleicht der Reihe nach?! ;) Aaalso: Der letzte Freitag war mein (offiziell) letzter Praktikumstag. Wir verbrachten ihn – dem Wetter entsprechend – ganz entspannt mit einer Mischung aus Unterricht und Eisessen (siehe Fotos) – so muss es sein. ;) Da die Schüler einstimmig beschlossen, dass ich bleiben sollte, und ich die Klasse längst ins Herz geschlossen habe, werde ich sicherlich noch öfters mal vorbeischauen und, wenn ich Zeit habe, auch mit auf Ausflüge, vielleicht sogar inkl. der Klassenfahrt 2007, kommen. Mein Praktikum war auf jeden Fall sehr gelungen und eine gute, neue Erfahrung für mich, die ich nicht missen möchte. In dieser Schule und in dieser Klasse könnte ich mir ohne Zweifel vorstellen, als Lehrerin zu arbeiten. Am Nachmittag war dann mal wieder Sonnenbaden angesagt. Gemeinsam mit Yvonne und einem großen Strandtuch ;) machte ich einen Spaziergang durch den Volkspark bis zum Rathaus Schöneberg und zurück. Gegen Abend, als die Sonne weg war, wurde es doch etwas kühl, so dass wir uns bei mir mit einem heißen Tee aufwärmten und uns, bevor es wieder raus ging, noch schnell umzogen. Für die Nacht – und fürs Draußensitzen – gerüstet, machten wir uns wieder auf den Weg. Im TULUM (sehr zu empfehlen! – viele von Euch kennen’s ja schon durch mich :)) ließen wir es uns bei Cocktails und vorzüglichem mexikanischen Essen gutgehen… Anschließend noch ein nächtlicher Spaziergang um die 4 Ecken – und ein schöner Tag ging zu Ende. Der Samstag war wieder genauso sonnig, und ich war viel in Bewegung, u.a. durch’s Joggen… ;D Außerdem hab’ ich lecker gekocht – Gemüse-Nudel-Pfanne! Ich bin richtig stolz auf mich (*zwinker*), obwohl ich ja nach wie vor dem Magneten auf meiner Waschmaschine zustimmen muss: ICH KÜSSE BESSER ALS ICH KOCHE! ;) Am Sonntag dann wieder satte Sonnenverwöhnung – bei so einem Wetter im Park liegen und einfach relaxen zu können, ist purer Luxus – und abends nach ein paar Cocktails im TULUM (ja, schon wieder… ;)) dann ins Kino, genauer gesagt in das wunderbare EVA-Lichtspiele am Volkspark (http://www.eva-lichtspiele.de), ein kleines feines Uraufführungskino mit Samtsesseln und 20er-Jahre-Flair. Wir schauten uns DAS PARFUM an – und waren allesamt sehr begeistert! Ich verstehe gar nicht, warum dieser Film teilweise so durchwachsene Kritiken bekommen hat… Na ja. Eine Filmkritik von mir folgt noch!

So, und gleich geht’s nach Mitte, wo ich mich um 17 Uhr mit Julia am Reichstag treffe.

Keine Sorge, Julia, wir gehen auch sicher NICHT rein! ;)

* * *

Klasse 6B beim Eisessen

* * *

PS: Schön, dass du wieder im Lande bist, Susi! Hoffe, deinen Bronchien geht’s bald besser! Aber, wie gesagt, bei diesem Wetter dürfte das kein Thema sein… :)

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Kids „on tour“

Was bietet sich bei diesem sagenhaften Spätsommer-Wetter mehr an, als rauszugehen und einen Ausflug zu machen?! :)

Hier „meine“ 6B:

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When I’m 64…

… oder: NadSab als Lehrerin.

Heute war es soweit: mein erster richtiger (d.h. vollkommen selbst gestalteter) Unterricht in der Klasse 6B! Nachdem ich die letzten Wochen „nur“ assistiert hatte, konnte ich nun selbst das Zepter in die Hand nehmen ;) und mich als Lehrerin versuchen. Eine interessante und gute Erfahrung war das! Aber der Reihe nach… Da der Klassenlehrer ganz angetan von meiner Idee war, mit den Schülern – nach den ganzen „trockenen“ Grammatik-Übungen – einen Song durchzunehmen, schlug ich zunächst und ganz spontan „Across The Universe“, einen meiner Favoriten, vor, was er jedoch wegen des – zugegeben – für eine sechste Klasse doch etwas komplexen Textes für nicht so gut befand. Wir einigten uns schließlich auf „When I’m Sixty-Four“, was sich letztlich als optimal herausstellte. Auch wenn einige der Jungs lieber etwas von Sean Paul (who the f*** is that??!) durchgenommen hätten. Na ja. ;) Ich nahm mir also die Lyrics zu „64“ vor und überlegte, wie man daraus eine sinnvolle und unterhaltsame Unterrichtseinheit gestalten könnte. Sofort kam mir der Gedanke: „Paule singt hier so schön deutlich – da kannste ‘nen Lückentext machen!“ Gedacht, getan. Gut verständliche Wörter und Textfolgen wie hair, birthday greetings, quarter to three usw. fielen meiner Zensur zum Opfer. Es bereitete den Schülern aber keine Probleme, sie dem Text wieder zurück zu geben. Den meisten machte es sogar Spaß – zumindest mein Eindruck. ;) Wir klärten gemeinsam und, das war mir besonders wichtig, immer auf Englisch (!) alle der Klasse unbekannten Wörter (jeweils mit Beispielen – zum besseren Einprägen). Erst danach teilte ich ihnen meine Vokabelliste aus. Anschließend sprachen wir über das Bildchen (siehe oben), das ich oberhalb meines Lückentextes eingefügt hatte, weil ich es thematisch als sehr passend empfand (> junger Erzähler reflektiert über das Alter; sieht sich selbst mit 64 Jahren). Den meisten Schülern war das Bild bekannt. Sie beteiligten sich angeregt am Unterrichtsgeschehen (most important for a teacher!). Zuletzt stellte ich dann die berühmte Transferfrage: How do you think will your lives look like when YOU are 64? – Den Schülern, alle zwischen 11 und 12 Jahren, fiel diese Vorstellung schwerer als ich vermutet hatte. Dies spiegelte sich zum Teil auch in den Antworten wider: I’ll be a millionaireI’ll live in a great big house etc. Die Antwort einer Schülerin beeindruckte mich jedoch. Sie sagte, sie wolle in die Politik gehen und werde mit 64 schon viele Dinge zum Besseren verändert haben. Eine andere Schülerin sah sich als Tierärztin und Leiterin eines Tierheims. Ja, und dann war die Zeit auch schon rum. Erstaunlich, wie kurz einem so eine Doppelstunde vorkommt, wenn man selber vorne steht! Der Klassenlehrer war jedenfalls sehr zufrieden mit mir und einer Schülerin musste ich anschließend ein Bild („Malen Sie mir auch so ‘ne Rose?“) ins Heft malen und dieses noch signieren… I think, I did my job well. ;)

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Herbstmorgen mit Nebeldunst

Als ich heute Morgen aus dem Haus ging, wollte ich viel lieber einen Spaziergang durch die Herbstluft machen als die Schulbank zu drücken… Die Straßen und die Bäume sahen so malerisch aus.

SEPTEMBERMORGEN

(Eduard Mörike)

Im Nebel ruhet noch die Welt
Noch träumen Wald und Wiesen
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt
Den blauen Himmel unverstellt
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
In warmem Golde fließen

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drinking buttermilk all the week, whiskey on a Sunday…

17. September, 23:55 Uhr. Wie schnell der Tag mal wieder ‘rumgegangen ist! Und ich bin trotz des Joggens noch gar nicht müde… die Knochen tun auch (noch?) nicht weh! Aber bis das alles so leicht und spielerisch aussieht wie bei den anderen Joggern, ist es wohl noch ein langer Weg. Hach ja. ;) Nochmals herzlichen Dank für die drei CDs, Julia! Werde es mir gleich schön gemütlich machen und das George-Album „auflegen“. Good night, folks! =)

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sonnenverwöhnt

Das war ja ‘ne suuuper Spätsommerwoche!

Bin nach der Schule meistens in den Volkspark gegangen und habe einmal mehr festgestellt, wie schön und lebendig mein Kiez doch ist. Wohne sehr gerne hier. :) Am Donnerstag war ich mit Yvonne joggen und dabei sind folgende Fotos entstanden:

 

NadSab VOR dem Joggen ;) … heimliche Wahlwerbung?? ;)

 

Volkspark Wilmersdorf…

&

our house

man beachte die roten Vorhänge…

 

 

 

in the middle of the street

:)

 

Yvonne, deine Fotos schicke ich dir in Kürze!

Wenn du sie „genehmigt“ hast, füge ich sie hier hinzu.

Viel Spaß zu Hause!

* * *

In dieser Woche war ich übrigens auf meinem ersten Elternabend (nein, nicht als Mami, sondern, wie ihr wisst, als Praktikantin ;)). Das war sehr interessant!! Mein Praktikum gibt mir wirklich gute Einblicke in die Lebenswelt Schule. „Meine“ 6B wird mir fehlen; das weiß ich jetzt schon… Vielleicht kann ich mit den Kids nächstes Jahr auf Klassenfahrt gehen; der Klassenlehrer hatte es mir gestern angeboten. Das wäre superb.

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imagine all the people livin’ for today

oder: WANN, WENN NICHT JETZT?

Was für ein herrlicher Spätsommer!

Strahlend blauer Himmel, Sonne satt, 26 °C. Perfekt.

Heute vor genau 5 Jahren – the day after – war alles grau und es regnete in Strömen. Wir hatten nur ein Thema. Und Angst. Inzwischen ist längst wieder Normalität eingekehrt. Aber die Welt hat sich verändert. Krieg als hilfloser Versuch gegen Terror. Unzählige Unschuldige. Tot. Und hier ist es so schön! Ich höre ein paar Kinder spielen. Bei mir vorm Haus, unter den Bäumen. Manchmal frage ich mich: Warum scheint alles so willkürlich zu sein?! Eine Antwort hab’ ich nicht, aber das alles zeigt mir, dass wir viel mehr im Hier und Jetzt leben sollten. Den Moment genießen. Die flüchtige Schönheit des Augenblicks.

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What would life be without Saturdays? ;)

Es gibt kaum etwas Schöneres, als an einem Samstag lange auszuschlafen und den Tag mit Kuscheln und Relaxen zu verbringen – vor allem, wenn es am Tag davor mal wieder (wie immer? ;)) spät geworden ist…

Sonnige Sonntagnachmittage im Park sind ebenfalls was Feines. Sonnenbaden ist Balsam für die Seele.

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neue Haare, neue Kleidung

Nina vom La Coupe ist einfach die Beste! Chapeau! =) Habe mich heute in meinem Lieblingssalon in Mitte mal wieder frisieren lassen – Strähnchen (schöner Goldton) und schneiden (nur die Spitzen > möchte mir die Haare noch ein bisschen wachsen lassen) – und bin wie immer sehr zufrieden! Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt ebenfalls. Schaut doch mal vorbei: http://www.lacoupe.de – Es lohnt sich. Auch wenn man sich auf dem Hin- und Rückweg immer durch die Touristenmengen am Checkpoint Charlie quetschen muss – „Excuse me… ’scuse me, Sir…“ – und auf etlichen Fotos und Filmen verewigt wird. ;)

Da der M29er alle Fahrgäste am Wittenbergplatz ausspuckte und die gute, alte Tauentzienstraße mit ihren zahlreichen Geschäften bekanntlich dort verläuft, entschloss ich mich noch zu einer spontanen Shopping-Tour… *räusper* Meine Beute für heute: zwei wunderschöne Röcke (Samt und Pailletten) und drei Pullis (schwarz, grün und rosé, alle tailliert, zwei davon aus 60% Seide). Meine Entschuldigung: Ich brauchte unbedingt ein paar schöne, neue Sachen für den Herbst (für T-Shirts & Co. ist’s trotz des derzeitigen spätsommerlichen Wetters inzwischen doch etwas zu kalt)! Das ist doch ein triftiger Grund! ;)

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